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Official F1™ Safety Car und Official F1™ Medical Car zum 17. Mal von Mercedes-AMG

Official F1™ Safety Car und Official F1™ Medical Car zum 17. Mal von Mercedes-AMG

Mercedes-AMG wird in der Formel 1-Saison 2012 stark vertreten sein. Zum Auftaktrennen in Melbourne/Australien (16.-18. März 2012) debütiert nicht nur das MERCEDES AMG PETRONAS Formel 1-Team, auch der Official F1™ Safety Car und der Official F1™ Medical Car von Mercedes-AMG sind wieder im Einsatz. Der SLS AMG und das C 63 AMG T-Modell sorgen bei extremen Bedingungen für maximale Sicherheit.

Der Flügeltürer mit dem charakteristischen Leuchtbalken und den markanten FIA- und F1-Logos auf der Aluminium-Karosserie ist seit 2010 als offizielles Safety Car in der Formel 1 aktiv. Sobald die Rennleitung einen sicheren Rennverlauf gefährdet sieht, schickt sie den SLS AMG auf die Strecke. „Schlechte Witterungsverhältnisse oder Unfälle sind die Hauptursachen für einen Safety Car-Einsatz“, so Bernd Mayländer, Fahrer des Official F1™ Safety Cars. „Wir stehen in der Boxengasse parat und bekommen den Befehl zum Rausfahren per Funk. Anschließend gilt es, das Teilnehmerfeld sicher um den Kurs zu führen, bis die gefährliche Situation entschärft wurde.“

Eine wesentliche Änderung in der Saison 2012 betrifft überrundete Fahrzeuge während einer Safety Car Phase: Sie dürfen den Safety Car überholen, nachdem die Rennleitung ein entsprechendes Signal gesendet hat. Durch das erlaubte Zurückrunden wird die aktuelle Reihenfolge der Rennwagen wieder hergestellt, was bei einem Re-Start für mehr Chancengleichheit sorgen soll.

Zwölf Safety Car Einsätze in der Formel 1-Saison 2011

In der Formel 1-Saison 2011 kam der SLS AMG Official F1™ Safety Car zwölfmal zum Einsatz, was einer Distanz von 284,3 Kilometern entspricht. Beim Grand Prix von Kanada im Juni 2011 gab es wegen extrem starkem Regen und Unfällen insgesamt fünf Safety Car Phasen. Der SLS AMG absolvierte auf dem Circuit Gilles Villeneuve 32 Runden gleich 139,6 Kilometer – so viel wie nie zuvor in der Geschichte.

Beim Grand Prix von Monaco gab es zwei Safety Car Phasen, bei den Grand Prixs von Belgien, Italien, Singapur, Japan und Korea jeweils eine Safety Car Phase. Der absolute Rekord mit 21 Safety Car Einsätzen wurde in der Formel 1-Saison 2010 aufgestellt. Die Gesamtdistanz: 452,3 Kilometer.

Das wesentliche Unterscheidungsmerkmal zwischen dem serienmäßigen SLS AMG und dem Official F1™ Safety Car ist der Leuchtbalken. Er verfügt über ein strömungsgünstiges Profil und findet seinen Platz auf einer Carbon-Hutze, deren spezielle Form sicherstellt, dass der ab 120 km/h ausfahrbare Heckflügel optimal angeströmt wird. Im Inneren des Leuchtbalkens übernehmen reaktionsschnelle und sparsame LEDs sämtliche Signalfunktionen.

Interieur mit speziellen Kommunikations-Tools

Wie schon Exterieur und Technik, unterscheidet sich auch das Interieur des Safety Cars nur unwesentlich vom Serienfahrzeug. Auf der rechten Seite der AMG DRIVE UNIT befinden sich vier farbige Taster zur Bedienung der verschiedenen Lichtfunktionen sowie des Signalhorns, das aus Sicherheitsgründen bei der Boxeneinfahrt und -ausfahrt aktiviert wird.

Zwei zentrale Monitore im Cockpit dienen der Überwachung des Renngeschehens.

Links und rechts des unteren Bildschirms befinden sich die Bedienelemente für das Funksystem, mit dessen Hilfe Bernd Mayländer und Pete Tibbetts mit der Rennleitung sowie untereinander kommunizieren können. Ein zweiter Innenspiegel ermöglicht dem Beifahrer einen Blick auf die Formel 1-Rennwagen. Im Zentraldisplay des Kombi-Instruments und im Deckel des Handschuhfachs ist das sogenannte „Marshalling System“ integriert: Hier sehen Fahrer und Beifahrer exakt die gleichen Signale wie die Formel 1-Fahrer in deren Cockpits.

C 63 AMG T-Modell erneut als Official F1™ Medical Car

Als Schwesterfahrzeug für den SLS AMG Official F1™ Safety Car stellt Mercedes-AMG auch in der Saison 2012 den Official F1™ Medical Car. Wie bereits in den Jahren 2008 bis 2011 kommt das C 63 AMG T-Modell für eine schnelle Notfallversorgung im Falle eines Unfalls zum Einsatz. Der Medical Car absolviert die Einführungsrunde hinter dem Formel 1-Feld und folgt diesem auch in der Startrunde, weil die Rennwagen in dieser kritischen Rennphase noch besonders dicht beisammen sind.

Ebenso wie der SLS AMG ist das C 63 AMG T-Modell dafür fahrdynamisch bestens aufgestellt. Der AMG 6,3-Liter-V8-Motor verfügt über das AMG Performance Package und leistet 358 kW (487 PS). Das Plus von 22 kW (30 PS) gegenüber dem Serienzustand erreichen die AMG Motorexperten durch den Technologietransfer vom SLS AMG: Schmiedekolben, Pleuel und die Leichtbau-Kurbelwelle stammen vom Antrieb des Flügeltürers. Die reduzierte Massenträgheit der um drei Kilogramm leichteren Komponenten lässt den Achtzylinder-Saugmotor noch agiler ansprechen und befreiter hochdrehen.

Pilotiert wird der Official F1™ Medical Car vom Rennfahrer Alan van de Merwe (32, Südafrika); sein Beifahrer ist der offizielle FIA-Grand-Prix-Chefarzt Dr. Gary Hartstein (57, Belgien). Im Fond nehmen zwei assistierende Mediziner Platz, die aus einer ausgesuchten Spezialklinik nahe der jeweiligen Rennstrecke stammen. Vier AMG Sportschalensitze mit Sechspunktgurten, zwei in der Mittelkonsole integrierte Monitore zur Überwachung des Renngeschehens sowie eine Funkausrüstung zur Kommunikation mit der Rennleitung unterscheiden den Official F1™ Medical Car innen vom serienmäßigen C 63 AMG T-Modell.

Im 485 Liter großen Kofferraum findet die komplette Notfallausrüstung inklusive Defibrillator und Beatmungsgerät ihren Platz.

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