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Q&A mit den Fahrern nach Testende

Q&A mit den Fahrern nach Testende

MICHAEL



Wie beurteilst Du das Wintertestprogramm vom Team?

Mein Gefühl ist positiv. Das Team hat über die Wintermonate sehr hart gearbeitet, um unser Auto in allen Bereichen, die wir für verbesserungswürdig hielten, zu verbessern. Die Daten, die ich über den Winter gesehen habe, sahen vielversprechend aus. Doch wir alle wissen, dass die Daten sich von jenen auf der Strecke unterscheiden können. Als Fahrer hofft man natürlich auf einen Fortschritt und ich denke, dass wir diesen erzielt haben. Ich bin überzeugt, dass wir um Podiumsplätze kämpfen können. Gleichzeitig habe ich die Hoffnung, dass wir in einigen Rennen ein Wort um den Sieg mitreden können. Wie die Realität aussieht, werden wir erst wissen, wenn die Saison beginnt. Ich kann es kaum erwarten nach Melbourne zu kommen und das wahre Bild zu sehen.

Nach einem schwierigen Start brachte das Team ein Update nach Barcelona. Der Trend zeigt in die richtige Richtung. Kann das Team diesen Weg fortsetzen?

Wir werden es auf jeden Fall versuchen. Ich habe es bereits gesagt, im Moment sind Vorhersagen sehr schwierig. Aber ich bin zufrieden mit der Arbeit, die wir bisher geleistet haben.

Es ist das zweite Jahr nach Deinem Comeback: ist das Gefühl ein anderes?

Dieses Jahr fühlt es sich tatsächlich anders an. Im Vorjahr war alles neu für mich: die Testsituation, das Auto, das Team, die Strukturen. Es war ein aufregendes Jahr, aber ich musste erst meinen Weg finden. Jetzt, ein Jahr später, weiß ich in welchen Bereichen ich noch arbeiten muss. Ich bin jetzt viel vertrauter mit dem Team und wir haben eine fantastische Gruppe an erfahrenen und engagierten Leuten. Ich genieße, was ich tue. Ich genieße die Zusammenarbeit mit Mercedes. Ich habe meine Entscheidung, in die Formel 1 zurückzukehren, nie bereut … falls du diese Frage als Nächstes stellen wolltest.

Du bist tausende Kilometer mit den neuen Systemen wie KERS und RFA gefahren. Welchen Einfluss werden diese Systeme auf die Rennen haben?

Ich denke, dass die Systeme durchaus einen Einfluss haben können, aber nicht auf die Weise, dass der Pilot einen Knopf drückt und den Gegner ganz einfach überholt. Man muss sich weiterhin in der richtigen Position befinden und den richtigen Moment abwarten, um sich einen Vorteil durch die neuen Möglichkeiten zu verschaffen. Erst im Rennen werden wir sehen, ob die Systeme zu unserer Zufriedenheit funktionieren.

Wie viel musste angesichts der Pirelli-Reifen geändert werden und was wird der Schlüssel sein, um das Maximum aus den Reifen im Rennen herauszuholen?

Die Reifen sind für alle gleich. Ich bin überzeugt, dass wir alle mit den Reifen zurechtkommen werden. Als F1-Fahrer ist man sehr sensibel und spürt natürlich die Unterschiede, aber deshalb sind die Veränderungen so aufregend. Wir haben damit gelernt, umzugehen. Aus meiner Sicht kann man mittels der richtigen Strategie das Maximum aus den Reifen herausholen.




NICO

Du hast gesagt, dass das letzte Update die Performance des MGP W02 eindrucksvoll steigern wird. Wie hat sich das Auto im Vergleich zu den ersten Monaten angefühlt?

Wir haben über die letzten vier Tests hinweg einen Schritt nach vorne gemacht. Der Winter war schwieriger als wir erwartet hatten. Alle haben sehr hart gearbeitet und gepusht, um die neuen Teile fertig zu stellen und sicherzustellen, dass wir zu Saisonbeginn das Auto haben, das wir haben wollen. Im Moment haben wir nicht das schnellste Auto, aber wir bewegen uns in die richtige Richtung. Das Handling des Autos ist besser, das Auto hat mehr Grip, generell macht es mehr Spaß, das Auto zu fahren.

Hat das Auto das Potenzial, um Deinen ersten GP-Sieg zu holen?

Ich hoffe es. Wir sehen im Moment besser aus als im letzten Jahr. Unser Ziel war es, unsere Performance im Vergleich zum Vorjahr zu verbessern und wir haben eine gute Basis, um das zu schaffen.

Wie groß ist durch die neuen Systeme die Herausforderung geworden?

Wir verstehen die Pirelli-Reifen gut - sowohl über die Renndistanz als auch auf kürzeren, Qualifyingrunden. Zudem hatte ich am letzten Testtag in Barcelona die Möglichkeit, die Reifen im Nassen zu fahren. Bei KERS hat es seine Zeit gebraucht bis wir es verstanden haben: es war für das Team und mich ein völlig, neues System. Aus Fahrersicht ist KERS beim Bremsen sehr kompliziert, denn die Energiemenge, die man sammelt, kann sich auf die Balance des Autos auswirken. Der verstellbare Heckflügel ist einfach zu bedienen und sollte die Rennen aufregender gestalten.

Werden die Fahrer bei der Strategie eine wichtigere Rolle spielen und freust Du Dich darauf?

Ja, definitiv. Wir werden dieses Jahr dank Pirelli interessante Strategien und aufregende Rennen sehen. Ich freue mich schon sehr darauf zu sehen, wie sich das alles auswirken wird. Als Fahrer will man immer stärker in die Rennen involviert sein, deshalb sind die Veränderungen gut.

Was wird Deiner Meinung nach die größte Überraschung für die Fans in Melbourne sein?

Es ist angesichts der Tests immer schwer vorherzusagen, wer beim ersten Rennen vorne sein wird. Ich glaube, es wird in Melbourne einen harten Kampf geben. Die Fans werden faszinierende Strategien und eine Vielzahl an Boxenstopps erleben.

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