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R&D – Forschung und Entwicklung

R&D – Forschung und Entwicklung

Die R&D Abteilung ist für die Absolvierung der vorgeschriebenen FIA-Tests und der Entwicklung und Funktionsfähigkeit aller Teile, die an einem Rennwochenende genutzt werden - von Radmuttern bis hin zum Chassis, also dem gesamten Auto -, zuständig. Das bedeutet, dass die Abteilung 70 Prozent der Zeit damit verbringt, einzelne Teile auf ihre maximale Belastbarkeit zu überprüfen.

Die äußerst genauen Tests beinhalten den physischen und computer-gestützten Streckensimulator. Da bei jedem Rennen die maximale Leistung gefordert wird, ist es von großer Bedeutung, dass nicht ein einzelnes Teil im Auto oder der Box einen Fehler aufweist. Jedes einzelne Teil, das bei einem Rennen zum Einsatz kommt, steht unter der Aufsicht von R&D. Die Bandbreite an Materialien, die bis ins kleinste Detail begutachtet werden muss, ist dabei äußerst groß.

Die verschiedenen Tests reichen von der Untersuchen von 23 metallischen Elementen im Getriebe-Öl bis hin zur Analyse von gemischten Klebstoffen zur Befestigung von Aufhängungsteilen. Die Abteilung ist auch mit Elektronenmikroskopen ausgestattet, mit denen 300.000-fache Vergrößerung möglich ist um selbst kleine Risse entdecken zu können. So kann Untersuchungen für die Entwicklung durchgeführt und zukünftige Defekte verhindert werden.

Die Mannschaft in unserer R&D Abteilung muss das Können eines Ingenieurs mit dem eines Wissenschaftlers, Technikers und Chemikers kombinieren. Die verschiedenen Testmethoden sind sehr weitreichend und komplex. Ein Mitglied der R&D Abteilung braucht ungefähr zwei Jahre, bis er voll ausgebildet ist und alle Tests durchführen kann.

Die Abteilung ist auch das Zuhause von vielen verschiedenen Maschinen, die während der Analysen benötigt werden. Sie haben ihr eigenes Design- und Elektronik-Team, außerdem gibt es einen Maschinen-Laden.

Am wichtigsten sind natürlich die Untersuchungen am Auto oder Teilen der Klasse A. Das sind wesentliche Teile wie Bremsen, Steuerung, Aufhängungen oder Flügel, die immer am Maximum arbeiten müssen und so nicht nur die schnellstmögliche Rundenzeit, sondern vor allem die Sicherheit des Fahrers gewährleisten. In der Klasse A gibt es drei verschiedene Unterklasse: Teile der Klasse A3 stammen etwa direkt aus der Fabrik.

Sobald ein Teil die Abteilung erreicht, wird es auf Herz und Nieren geprüft und wird einem letzten Test unterzogen um die Standfestigkeit zu garantieren. Wenn alle Tests bestanden sind, steigt das Teil in die Klasse A2 auf, hier wird die Lebensdauer eines einzelnen Teils festgelegt. Ein typisches Teil erreicht eine Haltbarkeit von 30.000 Kilometern.

Wenn ein Teil die gesetzten Hürden zufriedenstellend gemeistert und den Status A1 erreicht hat, kann es am Rennauto montiert werden. Wenn ein Auto von der Rennstrecke zurückkehrt, werden alle Teile auf Fehler getestet. Wenn ein Teil mehr als fünf Prozent der geforderten Qualität verloren hat, wird es entfernt und durch ein brandneues ersetzt.

Besondere Schwierigkeiten hat die R&D Abteilung durch das neue Test-Reglement der FIA bekommen, die Testfahrten auf 15.000 Kilometer beschränken. So ist eines der wichtigen Werkzeuge, der 8-Stempel-Prüfstand, noch wichtiger geworden. Der Prüfstand nutzt Hydraulik um die auftretenden Kräfte einer jeden Kurve und eines jeden Untergrunds zu simulieren.

Der Prüfstand hat die Möglichkeit, jede einzelne Formel-1-Strecke der Welt oder eine Auswahl der herausforderndsten Kurven zu simulieren und so einen möglichst realistischen Test mit den exakten Belastungen, auf die das Auto treffen wird, zu bieten.

Das Ziel der Abteilung ist es, die Anzahl der zu erwartenden Probleme zu minimieren und währenddessen neue Wege zu finden, die Rundenzeit zu verbessern, stets innerhalb der FIA-Regularien zu bleiben und die Kosten zu senken.

Die Fakten

- Die R&D Abteilung verbringt 70 Prozent seiner Zeit damit, Teile auf die maximale Leistungsfähigkeit zu überprüfen
- Die verschiedenen Tests reichen von der Untersuchen von 23 metallischen Elementen im Getriebe-Öl bis hin zur Analyse von gemischten Klebstoffen zur Befestigung von Aufhängungsteilen
- Die Mannschaft in unserer R&D Abteilung muss das Können eines Ingenieurs mit dem eines Wissenschaftlers, Technikers und Chemikers kombinieren
- Die wichtigsten und anfälligsten Teile werden als "Klasse A"-Teile bezeichnet und getestet
- Wenn ein Teil mehr als fünf Prozent der geforderten Qualität verloren hat, wird es entfernt und durch ein brandneues ersetzt

(Mit Dank an Mick Wilby)

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