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Renn-Blog – Korea

Renn-Blog – Korea

Sonntag, Rennwochenende

Es ist 1:40 Uhr und wir sitzen in unserem Van zurück zum Hotel. Das war ein ziemlich interessanter Tag!

Der Vormittag verlief nach Plan. Nach der Ankunft an der Strecke gingen wir sofort frühstücken und nach den üblichen Checks und dem Anlassen des Motors machten wir uns daran, das Ersatzgetriebe auseinander zu nehmen und es in eine Reisebox zu packen. Wir können am Sonntag nur sehr wenig am Auto verändern und wenn etwas aufkommt, benötigen wir eine Erlaubnis von der FIA dafür.

Ihr habt sicher gesehen, was beim Start des Rennens los war und wir waren alle ziemlich glücklich über das Wetter, da wir davon ausgingen, dass Michael im Nassen sehr stark sein würde. Es war sogar ziemlich witzig. Nach der roten Flagge rannten wir aus der Box in die Startaufstellung, denn wir durften nun Veränderungen am Setup vornehmen. Also brachten wir einige unserer Ersatzteile und Unterlegscheiben, um die Fahrhöhe anzuheben und Federn, um das Auto weicher abzustimmen. Wir wechselten einen Stabi, die Federn und änderten die Fahrhöhe, aber wir wollten unser Rennsetup nicht zu sehr verändern, für den Fall, dass es aufhören würde zu regnen und wir dann später im Rennen Probleme bekommen würden. Die Veränderungen waren nur kleine Schritte.

Im Rennen hatten wir richtig viel Pech, als Nico von Webber nach dessen Unfall mitgenommen wurde. Dadurch haben wir einige Punkte und ein fast sicheres Podium verloren! Aus unserer Sicht verliefen die Boxenstopps sauber, aber Michael kam beim Verlassen der Box in Verkehr. Unser Chefmechaniker Deany musste kurz warten, bevor er ihn losfahren ließ, was in den Zeitentabellen vielleicht nicht ganz so gut aussah. Gegen Rennende drehte sich alles darum, die Reifen zu schonen, was Michael sehr gut gemacht hat. So sicherte er dem Team wichtige Punkte und stellte sein bestes Saisonergebnis ein. Es besteht kein Zweifel daran, dass James Vowles, unser Chefstratege, und unser Ingenieursteam an diesem Wochenende tolle Arbeit geleistet haben.

Nach dem Rennen machten wir die Renngetriebe reisefertig und schickten die Teile zur Wartung zurück in die Fabrik. Wir dürfen die Jungs und Mädels in der Fabrik nicht vergessen, die alle Teile zwischen den Rennen warten. Die Leute in der Vormontage, NDT, Verbundstoffe, Werkstatt, Herstellung, Forschung und Entwicklung, Prüfung und Elektronik arbeiten zu Hause, während wir zu den Rennen reisen, aber alle in diesen Abteilungen machen unsere Arbeit einfacher. Es ist ein Mannschaftssport! Nicos Autos war nach dem Unfall schwer beschädigt und einige Jungs mussten sein Chassis fertig machen und das Ersatzchassis aufbauen.

Es war eine lange Nacht und als wir im Hotel ankamen, war es schon 2:00 Uhr. Ich duschte mich, nahm ein paar Drinks zu mir und dann stand um 14:00 Uhr die Rückreise zum Flughafen auf dem Programm. Ich hoffe, ihr habt einen Einblick in meine Rolle im Team erhalten. Vergesst nicht, dies war mein erster Blog, also kann ich beim nächsten Mal vielleicht noch mehr ins Detail gehen.

Es gibt so viele Menschen, die in diesem Blog eine Erwähnung verdienen, weil sie eine wichtige Rolle im Team spielen, besonders in der Fabrik. Die Liste ist lang, aber einige verdienen eine besondere Erwähnung, vor allem Kate und Lara in der Reiseabteilung, die unsere Hotels und Flüge buchen, die Personalabteilung, die Finanzabteilung (die unsere Gehälter bezahlen!), die Designabteilung und die Designer, unsere Aerodynamikabteilung, die Komponentenabteilung, Marketing, Swifty im Fitnessstudio, der dabei hilft, uns fit zu halten, und selbst die Putzfrauen, die unsere Arbeitsplätze und die Fabrik schön sauber halten! Ich entschuldige mich bei allen, die ich nicht erwähnt habe.

Das vorletzte große Dankeschön geht an unsere Catering-Truppe von Rocket Foods, die uns jeden Tag an der Strecke gut versorgt. Sie sind jeden Tag vor uns da und leisten tolle Arbeit.

Letztlich noch ein Wort an die paar Fans, die sich den Kopf kratzen und sich fragen, ob "Michael es noch immer drauf hat"?

In meinen Augen, als jemand, der mit ihm arbeitet, gibt es keine Chance, dass er dies ausschließlich zum Spaß macht, wie einige Leute denken. Ich habe über die Jahre mit vielen Fahrern und Teams gearbeitet, aber das Feedback von Michael ist unglaublich. Sein Erinnerungsvermögen an Details aus jeder Kurve, jeder Kurvenein- und ausfahrt, selbst auf einem Long Run, ist einfach Wahnsinn. Wenn ich wetten würde, würde ich nicht zögern, nächstes Jahr auf diesen Mann zu setzen. Ich werde oft gefragt, wie es sei, mit ihm zu arbeiten? Um es kurz zu machen: Er ist so normal und auf dem Boden geblieben, dass es fast unwirklich scheint! Wirklich!

So, das war's von mir. Vor mir liegen jetzt noch einmal 24 Stunden Heimreise, bevor ich wieder in Großbritannien bin. Ich hoffe, ihr habt mitbekommen, was bei uns los ist und habt meine Geschichte gerne gelesen. Wenn ihr mehr Details wollt, dann gebt mir bescheid. Ich freue mich auf Feedback.

Danke, Cracker.

Samstag, Rennwochenende

Hallo. Es ist 15:20 Uhr am Samstag und wir haben nach dem Ende des Qualifyings etwas Luft. Die Autos sind jetzt zur Überprüfung im Parc Fermé.

Heute Vormittag gingen wir nach der Ankunft sofort zum Boxenstopptraining über, das sehr gut lief. Übrigens: Manchmal wechseln wir die Reifen in weniger als 2,5 Sekunden, das ist ziemlich beeindruckend. Wir übten auch Szenarien für sehr späte Reifenwechselentscheidungen, dabei fließt das Adrenalin. Nach der Boxenstoppübung schoben wir das Auto zurück in die Box und überprüften es auf Schäden an den Achsen und entfernten die Karbonradträger, da sie allein durch die schiere Anzahl an Übungen beschädigt werden. Danach säubern wir alle Komponenten und bauen die gewohnten Teile für das dritte Training ein. Es folgt ein weiteres Anlassen und ein Systemcheck - beides ohne Probleme.

Die Session begann um 11:00 Uhr. Nach der ersten Installationsrunde kamen wir wieder herein und checkten, wie lange es dauert, bis wir wieder fahren können. Die Uhr tickt sobald wir das Auto zurück in die Box schieben, bis die Reifen gewechselt sind und wir wieder bereit sind, das Auto anzulassen. Also rund 40 Sekunden. Das ist sehr wichtig, denn so können Shov und Bono das Timing für Michael genau festlegen, ohne dass er in Verkehr gerät. Danach fuhren wir bis zur letzten Phase des Trainings nicht mehr viel. Der Grund: Die Strecke hatte nicht besonders viel Grip.

Nach dem Training bereiten wir das Auto für das Qualifying vor. Wir nehmen die letzten Einstellungen an den Federn vor, die vom Trainingsergebnis abhängen. Das Qualifying verlief gut und wir brachten beide Autos in die Top-10 - Nico belegte Platz fünf, Michael wurde Neunter. Angesichts der Pace unseres Autos waren wir damit sehr zufrieden.

So lange wir auf die Rückkehr der Autos warten, nehmen wir normalerweise die Getriebe auseinander oder bereiten unsere Reise-Getriebe vor. Wir müssen ein Getriebe für den Notfall bereit halten, um es sofort ins Auto einbauen zu können. Man weiß nie, ob ein Getriebe einen Riss oder ein Leck hat, so lange wir die Autos nicht zurück haben, um sie zu überprüfen. Da die Autos sehr bald zurückkehren, schnappte ich mir vor dem letzten Auftrag des Tages schnell einen Kaffee.

16:30 Uhr - die Autos sind zurück. Wir nehmen die Räder und den Unterboden ab und jeder sieht sich sein Spezialgebiet an, um nach Problemen zu suchen. Der einzige Punkt, für den wir bei der FIA um Erlaubnis bitten müssen, scheint ein Teil des Unterbodens zu sein, das am Motor schrammt. Jimmy nimmt sich dessen an. Die Ingenieure sehen sich alle Daten an und Mattla überprüft die Motorenseite. Alles sieht gut aus, also machen wir einen Check rundherum und sobald alle zufrieden sind, setzen wir das Auto wieder zusammen. Das Bodywork und die Räder werden wieder angebracht und das Auto bleibt über Nacht unter Parc-Fermé-Bedingungen in der Box. Es wird mit einem Tuch abgedeckt und von der FIA versiegelt. Zur Überprüfung wird jedes Auto mit einer Kamera versehen. Auf diese Weise kann die FIA alles im Auge behalten und kein Team hat die Möglichkeit, zusätzliche Arbeiten am Auto vorzunehmen, ohne dass die FIA darüber bescheid weiß.

Wir verlassen die Strecke um 18:30 Uhr und der Verkehr ist unglaublich. Selbst eine Stunde später sind wir noch nicht zurück im Hotel. Anderthalb Stunden danach ist das Hotel in Sicht und es bleibt nur wenig Zeit für eine Dusche, Rasieren und einen weiteren Ausflug ins Nachtleben sowie ein (hoffentlich) gutes Abendessen mit ein paar Drinks und vielleicht einem Tanz - wer weiß? Am nächsten Morgen geht es zu humanen Zeiten los, also ist es schön, auszugehen und danach gut zu schlafen. Wir sprechen uns morgen.

Guten Morgen. Der Renntag ist gekommen und es regnet! Das könnte den Tag interessant gestalten. Gestern Abend waren wir bei einem koreanischen Barbecue. Jeder durfte "nach seinen Vorlieben" kochen, aber sie hatten nur eine Fleischsorte, die angeblich Schweinefleisch war. Ich bin mir nicht ganz sicher, was es war, aber wir aßen es mit etwas Salat und Gemüse. So weit, so gut - keine Magenbeschwerden.

Nach dem Essen gingen wir für ein paar Drinks in eine Bar und ich würde sagen, dass das halbe Fahrerlager dort war. Getanzt wurde nicht, aber nach einem unterhaltsamen Abend mit ein paar alten Gesichtern gingen wir kurz nach Mitternacht zurück ins Hotel. So bekam ich noch eine gute Mütze voll Schlaf.

Da der Start um 15:00 Uhr stattfand, konnten wir das Hotel erst um 8:50 Uhr verlassen. Um 10:00 Uhr kommt die FIA und öffnet die Siegel der Autos. Wir lassen sie an und überprüfen die Systeme. Wenn hoffentlich alles in Ordnung ist, können wir das Ersatzgetriebe für den Transport nach dem Rennen vorbereiten. Warten wir ab, was passiert. Wir hören voneinander.

Freitag, Rennwochenende

Ich wünsche einen wunderschönen guten Abend aus unserem Hotel. Es ist Freitag, 22:45 Uhr. Wir hatten einen betriebsamen Tag und viel zu tun, um die Autos für den Samstag vorzubereiten. Der Tag begann nicht besonders gut. Wegen eines Unfalls und eines Staus auf der einzigen Brücke zur Strecke kamen wir erst spät ins Fahrerlager. Derzeit wird eine weitere, riesige Brücke errichtet, aber bis diese fertig ist, gibt es nur eine Reihe von Betonpfeilern über dem Meer - ohne Straße!

Kaum waren wir angekommen, ließen wir sofort den Motor an und gingen alle Gänge und Systemchecks durch. Alles war in Ordnung und wir hatten Zeit, für ein schnelles Frühstück. Danach ging es direkt zum letzten Boxenstopptraining des Wochenendes. Alles lief ziemlich gut heute Morgen, also dauerte es nicht lange, bis das erste Training begann. Auch hier lief alles nach Plan und die einzige ernste Beschwerde von Michael war, wie rutschig die Boxengasse außerhalb unserer Garage war. Die Farbe auf der Oberfläche verursachte für alle Fahrer Probleme.

Nach der Session bauten wir den Unterboden und das Getriebe aus, um einige Änderungen vorzunehmen. Solange Shov und Bono die neue Getriebeübersetzung ausklügelten und Cobley sie umsetzte, hatten wir Zeit, einen schnellen Snack zu uns zu nehmen. Ich inspizierte das Heck des Autos und dann war das Auto schon bald wieder bereit.

Die zweite Session verlief sauber, wir führten nur einige Setupveränderungen durch. Es gab es kleineres Problem mit der Temperatur an der Hinterradaufhängung, so dass wir einige Änderungen vornehmen mussten und schon war die Session vorbei, bevor wir es überhaupt bemerkten. Weiter ging es mit der abendlichen Routine, um so viel wie möglich Arbeit vor dem Abendessen zu erledigen. Wir bauten das Renngetriebe ein und wechselten die Radträger auf eine andere Spezifikation. Es war viel zu tun und wir waren gegen 22:00 Uhr fertig, was angesichts der Menge an Arbeit nicht schlecht ist. Jetzt sind wir alle ziemlich erschöpft. Langsam fordert der Jetlag seinen Tribut und es ist schwierig, mich auf das Schreiben dieser Zeilen zu konzentrieren! Wir hören uns morgen.

Donnerstag, Rennwochenende

Hallo liebe "Rennfans" und willkommen zu meinem Blog vom Korea Grand Prix. Es ist mein allererster Blog, also hoffe ich, dass ihr Geduld mit mir habt! Mein Name ist Martin McCracken alias "Cracker" und dies ist meine 14. Formel 1-Saison. Ich bin Mechaniker am Heck von Michaels Auto.

Ich werde Euch an diesem Wochenende mit Informationen versorgen. Ich werde versuchen, ehrlich und direkt zu sein, aber ich muss auch bedenken, dass dies ein Familienblog ist! Ich hoffe, er wird nicht allzu stark bearbeitet... nur die Rechtschreibung bitte!

Zunächst müsst ihr wissen, dass es rund ein Dutzend Leute gibt, die mir bei meiner Arbeit auf die eine oder andere Weise helfen. Deshalb nennt man das einen "Mannschaftssport". Ich sollte wahrscheinlich damit beginnen, dass jeder bei uns im Team einen Spitznamen hat. Warum? Wer weiß das schon?! Wir haben ihn einfach.

Also, das ist die Truppe an Michaels Auto:

Spag - Nr.1 Mechaniker
Leroy - Mechaniker vorne
Petal - Mechaniker vorne, Mitte, hinten
Jimmy - Verbundstoffe
Cobley - Getriebemechaniker
Reedy - Hydraulikmechaniker
Timmi - Fahrzeugdatentechniker
Duck - Elektriker
Marki - Motorbauer
Justeen - Motorbauer
Mattla - Motorkontrolle
Harris - Reifentechniker
Goat - Boxentechniker
Leppi - Teilekoordinator
Shov & Bono - Michaels Ingenieure
Deany - Chefmechaniker

Das sind die Teammitglieder, die Michaels Auto einsetzen, aber wir dürfen Nicos Crew nicht vergessen. Wir alle arbeiten sehr eng zusammen und setzen beide Mannschaften bei den Boxenstopps im Rennen ein - manchmal auch während des Qualifyings. Sollte es ein großes Problem an einem der Autos geben, erhalten wir den Befehl von unserem Chefmechaniker und helfen alle aus. Ich arbeite eng mit Beefy zusammen, der am Heck von Nicos Auto arbeitet. Zum Glück sind die Autos identisch. Wir haben ein Heck für Freitag und ein weiteres für Samstag und Sonntag. Zudem haben wir ein Ersatzheck bereit stehen und oftmals einen zweiten Ersatz, je nach Teilelage.

Ich muss ständig mit den Jungs in Kontakt stehen - Kommunikation ist entscheidend. Besitzt das Getriebe die richtige Übersetzung und ist der Ballast richtig gewählt? Das muss ich mit Cobley abstimmen. Ist die "Ente" mit den elektronischen Komponenten zufrieden? Ist Timmi davon überzeugt, dass die Elektronik richtig funktioniert und ist sie richtig kalibriert? Dies sind nur einige Kleinigkeiten, die ein großes Problem sein können, wenn sie falsch laufen - dann muss vielleicht das gesamte Auto auseinandergelegt werden.

Ich schreibe diesen Teil des Blogs im Bus von Seoul. An der Strecke werden wir an diesem Wochenende viel zu tun haben. Also erzähle ich schon einmal, wie unsere Reise verlaufen ist...

Ich verließ mein Haus am Sonntag um 10:00 Uhr und kam um 10:40 an der Fabrik an. Unser Bus hatte eine halbe Stunde Verspätung, so dass wir Brackley um 11:30 Uhr verließen und gegen 13:00 Uhr in Heathrow ankamen. Nach dem Check-in kaufte ich schnell im Duty-Free ein und schnappte mir mein Mittagessen. Gegen 15:00 Uhr waren wir im Flieger auf dem Weg zu unserem ersten Zwischenstopp in Dubai. Die erste Etappe dauerte etwas über sechseinhalb Stunden mit einer Wartezeit von drei Stunden in Dubai. Danach ging es für weitere neun Stunden in Richtung Seoul. Von dort ist es eine fünfstündige Fahrt nach Mokpo, der nächsten Stadt zur Strecke. Wir kamen am Montag um 21:30 Uhr dort an. Von der Abreise an der Fabrik bis zum Hotel war es eine sehr harte 26-Stunden-Reise.

Nach der Ankunft sprang ich unter die Dusche und zog mich um. Danach erkundeten wir das lokale Nachtleben, nahmen ein paar Drinks zu uns und suchten uns etwas zu essen. Es war eine sehr ruhige Nacht und ich konnte eine Mütze Schlaf nehmen, bevor ich gegen 8:00 Uhr aufstand - das ist ein echter Bonus!

Am Dienstag fuhren wir um 13:00 Uhr an die Strecke und begannen damit, unsere Ausrüstung auszupacken. Wir haben eine Aufbaumannschaft, die einen Tag früher anreist, um die Box vorzubereiten. Wenn wir ankommen, läuft also alles gut. Nach einem kurzen Mittagessen beginnt jede Fahrzeugmannschaft damit, ihr Auto aufzubauen. Die Autos reisen mit Ersatzunterböden zu den Überseerennen, damit sie beim Transport geschützt sind. Sobald diese abgenommen sind, beginnen wir damit, die Autos auseinander zu nehmen und neu aufzubauen. Wir verließen die Strecke um 18:30 Uhr und das Auto sah ziemlich nackig aus. Die Front wurde von Leroy auseinandergenommen, ich hatte das Getriebe ausgebaut, Spag arbeitete am Tank und Petal hatte das Renngetriebe ausgebaut und arbeitete am Ersatzgetriebe. Als wir die Strecke verließen, sah es so aus, als ob am Mittwoch viel Arbeit auf uns warten würde.

Gegen 19:30 Uhr kamen wir zurück ins Hotel und um 20:00 Uhr trafen wir uns schon wieder unten und gingen zum Essen. Es gab sehr gute lokale Küche mit ein paar Drinks. Es ist klasse, mit den Jungs auszugehen und wir haben immer viel Spaß! Es war noch immer sehr ruhig in der Stadt und so kamen wir gegen 23:00 Uhr zurück ins Hotel. Da wir erst um 8:00 Uhr am nächsten Morgen aufstehen mussten, konnten wir noch einmal eine Mütze voll Schlaf nehmen.

Am Mittwoch machten wir uns um 8:45 Uhr auf den Weg zur Strecke. Leider hatten wir Verspätung, da unser lokaler Fahrer verschwunden war. Also sprang Spag als Fahrer unseres Vans ein. Es dauert rund 30-40 Minuten bis zur Strecke - wenn man den Weg kennt... Also, Daumen drücken! Auf dem Weg fahren wir an Unmengen von Fischmärkten vorbei, deren Gestank man in diesem Familienblog nur als "schlecht" bezeichnen darf! Die Stadt scheint ziemlich ruhig, aber auch sauber zu sein. Die Straßen sind in gutem Zustand, aber wenn es bei uns so aussehen würde, gäbe es viel zu tun und es gäbe viele Baustellen. Spag und Leroy leisten gute Arbeit bei der Navigation und wir kommen tatsächlich an der Streke an. Es stehen noch immer viele Baufahrzeuge, Bagger und Kräne herum und es sieht so aus, als ob es noch viel Arbeit benötigt, um die Anlage rechtzeitig fertig zu haben. Bald finden wir heraus, ob sie es schaffen. Es ist 9:15 Uhr, also sollte ich mich besser beeilen. Später geht's weiter!

Guten Abend! Es ist 20:00 Uhr und wir sind gerade zurück im Hotel - nach einem sehr anstrengenden Tag. Eigentlich schien alles wie am Schnürchen zu laufen, doch wenig überraschend war es dann doch nicht so einfach wie gedacht. Nachdem das Heck auseinandergenommen war, untersuchten wir es auf Abnormalitäten wie Risse und Abnutzung, besonders rund um den Auspuff. Die Vorbereitung ist ein wichtiger Teil beim Neuaufbau aller Komponenten. 80 Prozent der Bolzen haben nur eine bestimmte Lebensdauer und müssen in bestimmten Abständen auf Risse untersucht werden. Die meisten Bolzen benötigen ein spezielles Schmiermittel und eine eigene Spezifikation, um nicht locker zu werden. Wir konnten den Motor, das Getriebe und die meisten der frisch gewarteten Teile einbauen, aber morgen wird sehr arbeitsreich!

Um 20:45 Uhr sind wir zurück im Hotel - kurz duschen und umziehen. Dann sind wir bereit für die Nacht!

Es ist Donnerstagmorgen. Wir waren gestern Abend essen bei einem netten Italiener. Ich bin mir nicht sicher, ob die lokalen Spezialitäten allen gefielen, denn die Pizzas besaßen nicht gerade viel Farbe, aber sie waren heiß. Die Salatbar war klasse und ich aß viele lokale Fischeier, kaltes Fleisch und Früchte. Zusammen mit ein paar Bier war das toll und ich konnte wieder gut schlafen.

Es ist 08:50 Uhr und wir sind wieder an der Strecke. Wie gestern vorausgesagt, wird es ein anstrengender Tag. Wir müssen die Autos anlassen und abstimmen und dann zum FIA-Scrutineering schieben, wo gecheckt wird, ob alles legal ist. Es gibt jede Menge Überprüfungen, die am Chassis und dem Motor vorgenommen werden. Diese erledigten wir im Laufe des Vormittags. Mittagessen gab es um 13:00 Uhr und wie immer war es fantastisch. Ich hatte Hühnchen und Langostinos mit Salat. Außerdem ist es schön, mal für 20 Minuten zu sitzen!

Gegen 15:00 Uhr war der Unterboden am Auto und kurz darauf arbeiteten wir am Setup, was sehr gut verlief. Beim Setup stellen wir den Sturz, die Fahrhöhe, das Spiel, die Federn, die Dämpfer und die Eckgewichte gemäß den Spezifikationen von Shov und Bonno ein. Als nächstes mussten wir das Auto für die Boxenstoppübungen um 17:00 Uhr vorbereiten. Danach ging es direkt zum FIA-Check, um sicherzustellen, dass das Auto legal war. Sie überprüfen das Bodywork, die Front- und Heckflügel, den Unterboden, den Radstand und das Gewicht. All diese Überprüfungen müssen in 10 Minuten stattfinden, also entsteht eine lange Warteschlange an Autos. Wenn also 10 Autos vor dir stehen, ist das nicht gut!

Gegen 18:30 Uhr hatten wir ein sehr schönes Abendessen. Danach überprüften wir den Heckflügel noch einmal und sobald wir zufrieden waren, war es Zeit, um die Strecke zu einer sehr vernünftigen Zeit um 19:45 Uhr zu verlassen. Um 20:00 Uhr waren wir wieder im Hotel und nach einer Dusche sah ich mir bei einem Bier einen Film an und entspannte einfach nur. Das Licht ging gegen 23:00 Uhr aus. Also noch einmal etwas mehr Schlaf.

Am Freitagvormittag war es um 6:50 Uhr ziemlich frisch! Unser Bus verließ das Hotel 10 Minuten vor den anderen, so dass wir das Auto für die Boxenstoppübungen vorbereiten konnten. An diesem Wochenende ist Michaels Auto dran. Der Tag beginnt also gleich mit der Übung um 7:45 Uhr.

Auch der Rest des Tages wird anstrengend und vielleicht wird es auch eine lange Nacht, aber darüber werde ich euch heute Nacht auf dem Rückweg ins Hotel berichten.

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