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Rennbericht: Grand Prix von Spanien

Rennbericht: Grand Prix von Spanien

Michael war von Startplatz sechs ins Rennen gegangen und bog auch als Sechster in die erste Kurve ein. Beide Fahrer fuhren in Runde 14 an die Box, um von der weicheren (option) auf die härtere Reifenmischung (prime) zu wechseln. An Nicos Auto gab es dabei ein Problem bei der Befestigung des rechten Vorderrades; er fiel auf Platz 17 zurück.

Michael überholte in der 17. Runde Jenson Button, wurde dadurch Fünfter und hielt den amtierenden Weltmeister bis ins Ziel 49 Runden später hinter sich.
Durch den Ausfall von Lewis Hamilton zwei Runden vor Schluss verbesserte sich Michael auf Rang vier. Nico legte in Runde 35 einen weiteren Boxenstopp ein, um wieder auf die weicheren Reifen zu wechseln. In der Folge fuhr er – sobald er eine freie Strecke hatte – Rundenzeiten wie die Spitze und wurde 13.

MICHAEL SCHUMACHER
„Es war ein abwechslungsreiches Rennen, auch wenn uns von Beginn an klar war, dass wir unter normalen Umständen nicht um einen Podiumsplatz kämpfen konnten. Nachdem ich mich um eine Position verbessert hatte war es spannend, den fünften Rang zu halten, auch wenn ich nicht glücklich damit bin, dass ich nicht in der Lage war zu attackieren. Wir konnten nur auf Zuverlässigkeitsprobleme bei anderen hoffen, aber das gefällt mir natürlich auch nicht. Der Zweikampf mit Jenson Button war interessant, und ich tat alles um ihm keine Überholmöglichkeit zu geben. Der Abstand zur Spitze ist einfach zu groß, um mit diesem Rennen wirklich zufrieden zu sein. Ich hoffe, die Streckencharakteristik in Monaco wird unserem Auto mehr liegen.“

NICO ROSBERG
„Das Rennen lief nicht so wie ich es mir vorgestellt hatte und ich bin enttäuscht, erstmals in dieser Saison keine Punkte geholt zu haben. Wir sind mit guten Verbesserungen am Auto angereist, doch sie haben sich für mich noch nicht so positiv ausgewirkt. Im Qualifying gab ich alles, aber der achte Startplatz entsprach nicht unseren Erwartungen. Beim Start zum Rennen wurde ich von Robert Kubica, der mich wohl nicht gesehen hat, abgedrängt.
Dann verlor ich weitere Zeit beim ersten Boxenstopp. Insgesamt ein enttäuschendes Wochenende – wir werden die Gründe dafür analysieren.“

ROSS BRAWN
„Glückwunsch an Michael und das Team für die harte Arbeit heute. Michael ist das ganze Wochenende sehr gut gefahren und setzte seinen Aufwärtstrend der ersten drei Rennen der Saison mit seinem besten Ergebnis für unser Team fort. Für Nico lief das Wochenende nicht so gut und wir werden gründlich untersuchen warum das so war. Wir haben mit der Leistung unseres Autos einen Schritt nach vorn gemacht, doch die Resultate zeigen, dass sich auch unsere Wettbewerber gesteigert haben und unser Fortschritt für die gewünschten Ergebnisse nicht groß genug ist. Es liegt viel harte Arbeit vor uns und ich bleibe zuversichtlich, dass wir die Fähigkeit und die Möglichkeiten haben, die Lücke zu schließen.“

NORBERT HAUG
„Michaels vierter Platz war heute hier in Barcelona das bestmögliche Ergebnis, das wir holen konnten. Er fuhr ein bemerkenswertes Rennen, überholte Jenson Button unmittelbar nach dessen Boxenstopp ausgesprochen engagiert mit einem klasse Manöver wie man es selten sieht und hielt anschließend den amtierenden Weltmeister und derzeitigen Tabellenführer in Schach. Unser Speed war indes weder im Qualifying noch im Rennen gut genug.
Der Abstand zur Spitze war hier riesig - größer als jemals zuvor in den vorausgegangenen vier Rennen.
Nico verlor in Runde eins durch die Manöver eines Konkurrenten vier Plätze und damit war sein Rennen gelaufen, zumal Nicos Auto bei den Abdrängungsmanövern beschädigt wurde. Wir müssen weiter sehr hart arbeiten, um unseren Speed deutlich zu steigern und ich bin sicher, wir werden das Schritt für Schritt erreichen - bestimmt aber nicht über Nacht.
Ich freue mich für Michael und das Team für die heute bestmögliche Leistung.
In den bisherigen fünf Rennen waren unsere besten Ergebnisse in einem extrem harten Wettbewerbsumfeld Platz 5, Platz 5, Platz 3, Platz 3 und heute Platz
4 was gleichzeitig Michael Schumachers bisher bestes Resultat darstellt.
Diese Ergebnisse waren mehr oder weniger das Maximum dessen, was wir im ersten Saisonviertel erreichen konnten und die bestmöglichen Ergebnisse zu holen ist grundsätzlich positiv. Trotzdem sind wir uns bewusst, dass unser Ziel überzeugende Siege und nicht respektable Plätze sind.“

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