Back
Back

Sepang: Im Cockpit mit Lewis & Nico

Sepang: Im Cockpit mit Lewis & Nico

Lewis

Sepang ist eine fantastische Strecke. Die Hitze und die Luftfeuchtigkeit stellen hier stets eine spannende Herausforderung dar. Bei meinem ersten Rennen hier in der Saison 2007 funktionierte meine Trinkflasche nicht. Nach Rennende war ich total erschöpft und hatte rund vier Kilo verloren! Als Fahrer muss man auf dieses Wochenende physisch sehr gut vorbereitet sein. Am Ende eines langen Rennens kann es bei diesen schwierigen Bedingungen sehr leicht sein, die Konzentration zu verlieren. Und dann gibt es auch noch den Regen, der, wenn er kommt, einfach unglaublich ist. Innerhalb weniger Minuten kann man sich mitten in einem Monsun befinden. Das macht die Aufgabe nicht gerade einfacher.

Die erste Kurve folgt auf eine lange Gerade. Dort muss man seinen Bremspunkt sehr sorgfältig wählen, um zu verhindern, dass man darüber hinausschießt. Danach folgt eine weitere langsame Kurve, die zusammen mit der vorherigen schier endlos zu sein scheint. Die Kurven fünf und sechs sind schnell und lassen sich fantastisch fahren - ähnlich wie Maggots/Becketts in Silverstone, aber mit etwas mehr Raum zwischen den Kurven.

Eingangs Kurve fünf muss man etwas lupfen, damit man einlenken kann. In Kurve sechs benötigt man eine gute Balance beim Beschleunigen und beim Anbremsen von Kurve sieben. Beim Durchfahren von Kurve acht gibt es eine kleine Bodenwelle. Danach fährt man Kurve neun auf der rechten Seite an. Es ist wichtig, gut aus dieser Kurve herauszukommen, aber noch wichtiger ist der Kurvenausgang in Turn elf. Nur so kann man den Schwung durch die schnellen Kurven 12 und 13 mitnehmen. Den richtigen Bremspunkt für Kurve 14 zu finden ist ebenso knifflig wie entscheidend. Wer ihn nicht erwischt, kann kostbare Zeit verlieren. Denn darauf folgt die zweite lange Gerade der Strecke, welche in die letzte Kurve mündet, die eine der besten Überholmöglichkeiten darstellt.

Nico

Direkt nach einem meiner Lieblingskurse im Albert Park geht es in Sepang auf eine Strecke, die ich ebenso sehr mag. Das Streckenlayout ist großartig zu fahren und bietet von allem etwas: lange Geraden, schnelle Kurven, Haarnadeln und gute Überholstellen. Die Kurven 1 und 15 sind die Schlüsselstellen dafür. Der schnelle "S"-Abschnitt zwischen den Kurven 5 und 6 fordert den Fahrer dann so richtig.

Das Wetter ist hier an jedem Wochenende ein wichtiger Faktor. Die Chancen sind groß, dass es jeden Tag mindestens einmal monsunartige Regenfälle geben kann. In den vergangenen Jahren geschah dies meistens im Qualifying oder Rennen. Das sorgt für Abwechslung und packendes Racing, was nicht nur auf der Strecke, sondern auch für die Fans auf den Tribünen oder zuhause vor dem Fernseher viel Spaß bedeutet. Die Temperaturen werden an diesem Wochenende viel höher sein als in Australien. Es wird also eine gute Gelegenheit, um zu sehen, wie gut die Autos bei solchen Bedingungen funktionieren.

Neben dem Regen ist die größte Herausforderung für den Fahrer der Umgang mit der Hitze und der hohen Luftfeuchtigkeit. Darauf müssen wir uns beim Training im Winter vorbereiten und sicherstellen, dass wir bei diesen Bedingungen physisch und mental bis zur schwarz-weiß karierten Flagge topfit sind.

Sorry, es scheint so, als sei die Version deines Browser zu alt!

Bitte aktualisiere deinen Browser oder lade eine aktuelle Version der unten aufgelisteten Browser herunter.

Internet Explorer Internet Explorer Firefox Mozilla Firefox Opera Opera Browserr Chrome Google Chrome