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#SimpliF1ed – F1-Reglement 2017

#SimpliF1ed – F1-Reglement 2017

2017 stellt den Beginn einer spannenden neuen Technik-Ära in der Formel 1 dar. Das Motto lautet: Raus mit dem Alten, her mit dem Neuen! Der F1 stehen die größten Regeländerungen seit 2009 ins Haus. Die 2014 eingeführten V6 Hybrid Turbo-Motoren bleiben bestehen, aber die F1-Autos des Jahrgangs 2017 sind im Vergleich zu ihren Vorgängern aus dem Jahr 2016 ganz neue Biester.

Das neue Reglement macht die F1 wieder sexy. Die Autos werden schneller und sehen aggressiver aus. Die diesjährigen Boliden könnten aufgrund des geänderten Bodyworks und der breiteren Reifen um bis zu fünf Sekunden pro Runde schneller sein.

Eine entscheidende Rolle nehmen die neuen Reifen für 2017 ein. Es ist davon auszugehen, dass die Belastungen in schnellen Kurven 20-25% höher sind als unter dem bisherigen Reglement. Die Vorderreifen wuchsen von 245 mm (2016) auf 305 mm (2017) an, die Hinterreifen unterdessen von 325 mm auf 405 mm.

Eine breitere Auflagefläche (der Teil des Reifens, der die Rennstrecke berührt) verbessert den Grip, gleichzeitig verringert sich die Überhitzung. Der wahre Vorteil daraus ist, dass die Fahrer mit den 2017er Reifen für eine längere Zeit attackieren können. Dadurch erwarten wir weniger Reifen-Management im Rennen.

Allerdings verursachen die breiteren Reifen einen größeren Windschatten und beeinflussen den Luftfluss hinter sich. Dadurch lag ein größerer Fokus auf der Aerodynamik an der Front der diesjährigen Autos.

Weiter geht es mit der Aerodynamik... Wenn man sich die 2017er Fahrzeuggeneration ansieht, fällt zunächst die Delta-Form des Frontflügels auf. Dessen Breite ist von 1.650 mm auf 1.800 mm angewachsen. Dieses pfeilförmige Frontflügeldesign ist in diesem Jahr für alle Autos vorgeschrieben. Es soll dafür sorgen, dass die Autos optisch schneller aussehen.

Wenn wir die Ästhetik außen vor lassen, spielt das Zusammenspiel zwischen Frontflügel und Reifen eine entscheidende Rolle. Das ist einer von vielen Punkten, die die Teams perfekt hinbekommen müssen.

Sehen wir uns als nächstes das überarbeitete Bodywork der 2017er Autos an. In diesem Jahr wächst die Breite der Autos von 1.800 mm auf 2.000 mm an. Damit sind die Autos wieder so breit wie vor 1998. Kurz gesagt, sind die neuen Autos breiter, um sie an die breiteren Reifen anzupassen.

Diese Veränderung rührt aber nicht nur von der Ästhetik her. Ein breiteres Auto, und damit ein breiterer Unterboden, bringt mehr gebündelte Luft unter dem Auto mit sich, erzeugt dadurch mehr Abtrieb und schnellere Rundenzeiten.

Der T-Tray – das vordere Stück des Unterbodens, das man unter der Nase sieht – ist in diesem Jahr kürzer. Das vordere Stück (die holzartige extreme High-Tech-Komponente, die sich über die gesamte Länge am Unterboden erstreckt) rückt um 100 mm weiter nach hinten. Das klingt nicht nach viel, da aber das Heck höher als die Front ist, können die Teams das Auto niedriger ansetzen und dadurch eine noch bessere Aerodynamik-Performance erzielen.

Die Bargeboards vor den Seitenkästen sind 2017 viel länger. Die Regeln erlauben es den Designern, den Luftfluss an der Front der Autos zu säubern. Direkt hinter den Vorderrädern ist jedoch weiterhin jegliches Bodywork verboten.

Auch das Heck und der Diffusor der 2017er Autos unterscheiden sich stark von ihren Vorgängern. Der Diffusor, der die Luft unter dem Auto kanalisiert, ist breiter (jetzt 1.050 mm, vorher 1.000 mm) und auch höher (bislang 125 mm, jetzt 175 mm). Der vordere Teil des Diffusors (wo er ansteigt) rückt ebenfalls nach vorne. Das bietet weitere Performance-Möglichkeiten.

Wie beim Frontflügel wurde auch die Form des Heckflügels drastisch verändert. Die Breite wächst von 750 mm auf 950 mm an. Dafür fällt die Höhe mit 800 mm (vorher 950 mm) niedriger aus. Das sorgt für ein niedrigeres Profil. Im Zusammenspiel mit dem überarbeiteten Diffusor sorgt der neue Look der Heckpartie für effizienteren Abtrieb und Performance. Gleichzeitig erhöhen sich die Kurvengeschwindigkeiten.

Die Autos werden schneller sein, die Fahrer werden härter zu arbeiten haben und Rundenkorde könnten im des Jahres fallen. Wir können es kaum erwarten! Den ersten Blick auf unseren 2017er Rennwagen gibt es hier am Donnerstag, 23. Februar auf MercedesAMGF1.com!

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