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Sportlicher Nico Rosberg

Sportlicher Nico Rosberg

Er schluckte Wasser, biss beim Laufen auf die Zähne und sah die Profis auf dem Rad an sich vorbeischießen, wie er mit seinem Silberpfeil einen Nachwuchs-Formelrennwagen stehen lassen würde. "Es war ein tolles Erlebnis", schwärmt Nico Rosberg auch heute noch über seinen ersten Triathlon in Kitzbühel.

Als Formel 1-Fahrer ist Nico durchtrainiert, betätigt sich zuhause in Monaco am liebsten beim Schwimmen, Radfahren und Laufen. "Mein Training ist mir sehr wichtig", verrät er. "Es ist schon eine Art Hobby geworden." Was liegt da näher, als Hobby und Training bei einem Triathlon zu verbinden?

Ganz schmerzfrei geht das selbst für einen Vollprofi wie Nico nicht. "Beim Laufen habe ich gelitten ohne Ende", erinnert er sich. Sogar die Frage, warum er sich das überhaupt freiwillig antue, schwirrte ihm durch den Kopf. "Aber letztlich wollte ich an meine Grenzen gehen."

Aufhören kam für ihn nicht in Frage. Er konnte sich höchstens vorstellen, ein bisschen langsamer zu laufen, aber soweit kam es nicht. Der sportliche Ehrgeiz setzte sich durch. Dabei half Nico eine seiner besonderen Fähigkeiten: "Ich kann extrem über mein Leiden hinausgehen." Dafür wurde er belohnt: Mit der starken Zeit von 2:07:23 Stunden.

Die neue Liebe Triathlon ist nicht die erste Sportart, der Nico neben dem Motorsport verfallen ist. Mit Begeisterung spielt er Fußball und Tennis. In jungen Jahren spielte er sogar in der monegassischen Jugendnationalmannschaft im Tennis. Seiner Mutter Sina wäre es lieber gewesen, wenn er nur auf dem Tennisplatz statt auf der Rennstrecke unterwegs gewesen wäre.

"Ich war sehr gut im Tennis", erinnert sich Nico. Gelegentlich dachte er im Sinne seiner Mutter daran, Fußballspieler oder - mehr noch - Tennisspieler zu werden. Heute spielt er gerne noch zum Spaß - aber er wagt sich nicht mehr mit seinem Vater Keke auf den Platz. "Er ist so ehrgeizig, er vergisst, dass er schon über 60 Jahre ist", sagt Nico.

Ein Ehrgeiz, den Nico geerbt zu haben scheint. Dennoch siegt die Vernunft. "Wenn wir gegeneinander spielen würden, würde ich ihn natürlich laufen lassen - und das möchte ich ihm nicht antun." Viel lieber stürzt sich Nico selbst in die Qualen des nächsten Triathlons.

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