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Suzuka – Inside Line

Suzuka – Inside Line

Paddys Blickwinkel

Wir sind mit gemischten Gefühlen aus Singapur abgereist. Lewis zeigte unter schwierigen Umständen, darunter die Safety Car-Phase, eine fantastische Fahrt, die in einem großartigen Sieg endete. Der Verdienst ist dem Team und der Strategie zuzuschreiben, die kühn, aber absolut die richtige Entscheidung war. In der Schlussphase des Rennens hat die Strategie Lewis performancetechnisch eine Menge abverlangt. Aber er hat wie immer eine fehlerfreie Leistung abgeliefert. Auf der anderen Seite mussten wir in Singapur die Enttäuschung über den Ausfall von Nicos Auto wegstecken. Die Ursache liegt in einem Teil, das seit seiner Einführung vor sechs Jahren fehlerfrei funktioniert hat. Dieser Umstand zeigt wiederum, welche Herausforderung die Zuverlässigkeit eines modernen Formel 1-Autos darstellt. Ohne Frage ist es ein Bereich, in dem wir zukünftig eine bessere Leistung zeigen müssen. Die Zuverlässigkeit ist ein Gebiet, auf dem wir bereits in den vergangenen zwölf Monaten intensiv gearbeitet haben und an dem wir künftig nochmal doppelt so hart arbeiten werden. Jetzt blicken wir auf Japan. Suzuka ist eine fantastische Strecke. Einzigartig in ihrem Layout, das einer Acht gleicht, mit spektakulären Kurven und geliebt von den Fahrern. Der Kurs verlangt den Fahrern höchstes Geschick ab, um die richtigen Linien zu erwischen - speziell durch die S-Kurven. Zudem kommt es auf ein gut funktionierendes Auto in punkto Motor, Bremsen und Kurvenverhalten an. Wir hoffen, dass das in unsere Karten spielt und dass wir erneut ein großartiges Resultat erzielen können. Die japanischen Fans gehören zu den besten auf dieser Welt. Wir sind schon gespannt, welche interessanten Kostüme sie dieses Jahr angefertigt haben. Ihre Begeisterung für den Sport ist einmalig. Wir hoffen, dass wir ihnen eine gute Show bieten können.

Suzuka: Am Kommandostand

Zurück auf einer "normalen" Strecke
Seit dem Rennen in Hockenheim im Juli besaß jede Strecke im Rennkalender eine besondere Charakteristik in die eine oder andere Richtung. Der Hungaroring und der Marina Bay Street Circuit sind enge, winklige Strecken auf denen es nicht so sehr auf die Leistung ankommt und die nur wenige Überholmöglichkeiten bieten. Spa und Monza stellten das genaue Gegenteil dar. Diese Strecken boten mit ihren langen Geraden ein hohes Augenmerk auf die Leistung und stellten hohe Ansprüche an die Power Units. Suzuka darf man hingegen eher als "normale" Strecke bezeichnen. Es bietet eine gute Mischung aus langsamen, mittelschnellen und schnellen Kurven mit einer durchschnittlichen Streckenlänge.

Streckenbedingungen
Die Strecke wird im Verlauf des Jahres von einer Vielzahl verschiedener Motorsportrennserien genutzt. Die Weiterentwicklung der Streckenbedingungen zwischen dem Freien Training am Freitag und dem Qualifying liegt im mittleren Bereich und beträgt rund zwei Sekunden.

Besonderheiten der Strecke
Japan ist mit Blick auf die Zeitverschiebung eines der härtesten Wochenenden der Saison für die Teams. Hier fällt die Umgewöhnung besonders schwer. Das gilt besonders für alle jene, die in den Fabriken in Brackley und Brixworth arbeiten und praktisch für diese Woche eine Nachtschicht einlegen müssen. Das führt unvermeidlich zur Belastung des Körpers. Suzuka selbst ist die einzige Strecke im Rennkalender in Form einer Acht. Der Abschnitt zwischen den Kurven 14 und 15 führt über jenen zwischen den Kurven neun und zehn. Das Verhältnis von Links- (acht) und Rechtskurven (zehn) ist ausgeglichen. Das bedeutet eine relativ gleichmäßige Reifenabnutzung auf beiden Seiten des Autos. Zusätzlich gibt es viele Höhenunterschiede. Der größte liegt zwischen Kurve eins, den dazwischen liegenden S-Kurven sowie der Dunlop-Kurve (Kurve sieben).

Wetter
In Suzuka gibt es regelmäßig Veränderungen der Wetterfronten. Nicht zwangsläufig im Verlauf eines Rennwochenendes, aber durchaus von Jahr zu Jahr. Die Umgebungstemperaturen liegen im Bereich von 23 bis 25 Grad. Die Streckentemperaturen schwanken normalerweise zwischen 25 und 38 Grad. Der Grund dafür ist die sich ständig wechselnde Wolkendecke über dem Kurs. Regen ist nicht ungewöhnlich. Die schwülen Bedingungen führen regelmäßig zu recht starken nächtlichen Gewittern, die sich auch in den folgenden Tag hinein erstrecken können. Wenn es in Suzuka regnet, regnet es richtig. Das zeigte sich zuletzt bei den legendären Papierschiffchenrennen in der Boxengasse im Jahr 2010.

Reifen
Die Strecke in Suzuka ist mit Blick auf die Reifenenergie im oberen Bereich der Skala angesiedelt. Eine Runde bietet viele schnelle Passagen, angefangen bei den S-Kurven. Diese ähneln im Stil der Eau Rouge und gehören zu den bekanntesten Streckenteilen der Welt. Jede Kurve geht in die nächste über und setzt die Reifen starken Belastungen aus. Wie in der Saison 2013 kommen bei diesem Rennen die harte und die mittlere Reifenmischung zum Einsatz. Diese Mischungen haben sich in dieser Saison als sehr vorhersehbar erwiesen. Somit darf ein ähnlicher Trend bei den Boxenstopps erwartet werden. Im vergangenen Jahr kam eine Mischung aus Zwei- und Drei-Stopp-Strategien zum Einsatz. Ein Großteil der Spitzenfahrer entschied sich für die erste Variante.

Überholen
Im Gegensatz zum vergangenen Rennen in Singapur bietet der Kurs in Suzuka eine Vielzahl an guten Überholmöglichkeiten. Die beliebtesten Überholstellen sind normalerweise die erste Kurve und die Anbremszone vor der letzten Schikane. Obwohl Überholmanöver möglich sind, sind sie keineswegs einfach. Die Fahrer werden oft zu spektakulären Manövern gezwungen. Es ist höchst interessant anzusehen, wenn zwei Autos Seite an Seite durch die ersten Kurven fahren oder ein Fahrer sich für einen Angriff ausgangs der 130R für die letzte Schikane in Stellung bringt.

Safety Cars
Oberflächlich betrachtet erscheint die Strecke in Suzuka keine hohe Safety Car-Wahrscheinlichkeit zu besitzen. Tatsächlich verlief nur der Große Preis von Japan 2013 seit der Rückkehr des Rennens in den Rennkalender 2009 ohne einen Safety Car-Einsatz. Die Strecke zählt zu den "Old-School"-Kursen im Kalender. Aus diesem Grund bestehen die Auslaufzonen vor allem aus Wiesen, Kiesbetten und Reifenstapeln. In Kombination mit dem High-Speed-Streckenverlauf führt dies dazu, dass viele Zwischenfälle zu einer Neutralisierung des Rennens führen können. Die enge erste Kurve ist ein weiterer wichtiger Faktor. Hier kommt es vor allem auf der ersten Runde zu Berührungen.

Climate
Suzuka regularly sees significant shifts in weather patterns – not necessarily across a race weekend, but certainly from year to year. While ambient temperatures tend to remain between 23-25 degrees, track temperatures have historically varied from 25-38 degrees. This is due to the ever-changing cloud cover above the circuit. Rain is not uncommon, with the muggy conditions regularly leading to quite intense thunderstorms overnight and often into the following day. When it rains in Suzuka, it really rains – demonstrated by the infamous pit lane boat races, as last seen in 2010.

Tyres
Suzuka sits towards the upper end of the scale in terms of tyre energy. There is a lot of high-speed content around the lap, starting with the ‘S’ curves – which stand as one of the most historic sequences of corners in the world, similar in style to Eau Rouge. Each corner builds on the other through here, putting a lot of energy through the tyres. As per 2013, it is for this reason that the hard and medium compounds are nominated for this race. These compounds have proven to be very predictable this season and, as such, a similar trend in pit stops can be expected. In 2013, a mixture of two and three stop strategies came into play, with the majority of the front-runners opting for the former.

Overtaking
Conversely to the last race in Singapore, Suzuka presents a number of good passing opportunities. The most popular locations tend to be the first corner and then under braking into the final chicane. Although overtaking is possible, it is far from simple – often forcing the drivers to produce some spectacular manoeuvres. Watching two cars run side by side through the opening bend, or lining up a move out of130R and into the final chicane, is highly entertaining to watch.

Safety Cars
On the surface, the Suzuka circuit would not seem to lend itself to a high Safety Car probability. However, only the 2013 Japanese Grand Prix has not featured the Safety Car since the race returned to the circuit in 2009. As one of the ‘old school’ circuits on the calendar, run-off areas largely consist of grass, gravel and tyre walls. Coupled with the high-speed track layout, this generally means that any accident which does occur will frequently result in the race being neutralised. The tight first corner is another contributing factor, with contact between cars a regular occurrence on the first lap in particular.

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