Back
Back

Toto: “Es liegt an uns, die höchste Motivation von allen zu haben”

Toto: “Es liegt an uns, die höchste Motivation von allen zu haben”

Wir waren sehr erfreut, dass wir auch in Österreich ein Top-Ergebnis einfahren konnten. Das Wochenende in Spielberg war für uns eines der härtesten bislang in dieser Saison, an dem unsere Qualifying-Performance nicht mit unseren Erwartungen übereinstimmte. Umso schöner war es, dass wir mit einem weiteren Doppelsieg zurückschlagen konnten - ganz besonders, weil uns unsere Gegner im Verlauf des Rennens mehr denn je unter Druck setzten. Das zeigt erneut, wie wichtig es ist, sich zu 100 Prozent auf die bevorstehenden Aufgaben zu konzentrieren. Wenn wir unsere Ziele erreichen möchten, dürfen wir uns keinerlei Fehler erlauben, da stets jemand darauf lauert, diese zu bestrafen. Jetzt geht es nach Silverstone zu einem der Saisonhöhepunkte für unser Team. Das Rennen bietet für hunderte von Kollegen in Brackley und Brixworth die Gelegenheit, das Ergebnis ihrer harten Arbeit auf der Strecke zu verfolgen. Unsere Fahrer sind auf dieser Strecke beide besonders stark und wir erwarten erneut einen sehr engen Kampf zwischen ihnen. Auch viele unserer Konkurrenten sehen diesen Grand Prix als ihr Heimrennen an und werden hochmotiviert zu Werke gehen, um sich einen Vorteil zu erarbeiten. Einige Teams haben hier eine ganz besondere Erfolgsbilanz, sodass wir nichts als selbstverständlich ansehen dürfen. Es liegt an uns, sicherzustellen, dass unsere Motivation höher ist als bei allen anderen, um den unglaublichen Fans in Silverstone eine großartige Show zu bieten.

Jubiläen

Mercedes-Benz Geschichte

29. Juni 1989 - vor 25 Jahren:
Im Rahmen einer Umstrukturierung der Daimler-Benz Gruppe wird die Mercedes-Benz AG gegründet und Prof. Werner Niefer zum Vorstandsvorsitzenden ernannt. Unter der Leitung der Daimler-Benz AG als Mutterkonzern agieren die Mercedes-Benz AG, AEG AG und die Deutsche Aerospace AG als unabhängige Unternehmen.

Rennsport-Geschichte

27. Juni 1985 - vor 29 Jahren:
MERCEDES AMG PETRONAS Fahrer Nico Rosberg wird geboren.

Im Rampenlicht

4. Juli 1914 - vor 100 Jahren:
Lyon, 4. Juli 1914: Das letzte Grand Prix Rennen vor dem Ersten Weltkrieg und ein Meilenstein in der Motorsportgeschichte von Mercedes. Das Rennen wurde auf einer 37 km langen Strecke auf öffentlichen Straßen in Frankreich ausgetragen und erlebte einen 20 Runden langen Kampf, der von Peugeot und Mercedes dominiert wurde.

Bei der Veranstaltung trafen sich die Weltelite der Fahrer und Fahrzeuge. Dabei produzierten die Hersteller brandneue Fahrzeuge, um dem neuen Reglement mit einem maximalen Motor-Hubraum von 4,5 Litern zu entsprechen. Die Mercedes-Lösung sollte sich als Klassenprimus erweisen: Der Vierzylinder-Motor leistete bis zu 3.000 Umdrehungen pro Minute, also fast ein Drittel mehr als der Standard der damaligen Zeit.

Mercedes setzte bei seinem speziell entwickelten Motor auf eine Vier-Ventil-Technologie, die mit einem Aluminium-Kurbelgehäuse und Stahlzylindern ausgestattet war. Während sich die Ventile selbst kühlten, bildete ein fortgeschrittenes Zündsystem - mit zwei Zündkerzen auf der einen Seite jedes Zylinders sowie einer auf der anderen - ein weiteres einzigartiges Element dieses bahnbrechenden Designs.

Insgesamt kamen mehr als 300.000 Zuschauer, um die Spitze der automobilen Technologie aus erster Hand zu erleben. Am Rennen nahmen 37 Fahrzeuge teil. Die Veranstaltung wurde als Zeitfahren ausgetragen, bei dem die Teilnehmer in Intervallen von 20 Sekunden starteten. Jeder von ihnen riskierte Leib und Leben bei dem Versuch, das 752 km lange Rennen als Schnellster zu beenden.

Als die Autos aus den ersten Kurven herausfuhren, lag Max Saller in seinem Mercedes an der Spitze. Später fiel er jedoch in Runde fünf mit einem Motorschaden aus. Danach übernahm Georges Boillot im Peugeot die Spitze. Hinter dem Franzosen zeigten die Mercedes-Fahrer Christian Lautenschlager, Louis Wagner und Otto Salzer großartige Fahrten durch das Feld - sie belegten zur Rennmitte die Plätze zwei, vier und fünf.

Drei Runden vor Schluss übernahm Lautenschlager die Führung und auch seine Teamkollegen Wagner und Salzer holten mit riesigen Schritten auf Boillot und dessen Landsmann Jules Goux auf. Letzteren überholten sie in der Schlussphase des Rennens. Lautenschlager überfuhr die Ziellinie als viel umjubelter Sieger mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 65,665 km/h. Dahinter ereignete sich ein Ausfalldrama um Boillot, dessen Motor kaputt ging.

Somit rückten Wagner und Salzer jeweils eine Position auf und komplettierten das allererste Mercedes Grand Prix Podium.

4. Juli 1954 - vor 60 Jahren:
Mercedes-Benz gab 1954 bei seinem Debüt in der Formel 1 ein Sensations-Comeback im Grand Prix-Rennsport. Die ersten Weichen dafür wurden bereits 1953 gestellt, als der damalige Vorstandsvorsitzende der Daimler-Benz AG - Fritz Könecke - sich ein ambitioniertes Ziel für die Wiederaufnahme der internationalen Rennaktivitäten setzte: Er wollte schon im darauf folgenden Jahr sowohl die Formel 1- als auch die Sportwagen-Weltmeisterschaft gewinnen.

Das Herz des Projekts war der W 196 R: Ein komplett neues Konzept, das eine Reihe einzigartiger Ideen beinhaltete, die zusammen ein nahezu alles gewinnendes Rennfahrzeug ergaben. Zwei Karosserien, drei Varianten mit verschiedenen Radständen, ein leichter Rahmen und unheimlich starke Bremsen bildeten die Basis. Diese wurde ergänzt durch einen Achtzylinder-Motor mit 2,496 ccm Reihenkonfiguration und Direkteinspritzung. Der Motor leistete mehr als 250 PS und erreichte mit dem W 196 R Höchstgeschwindigkeiten von mehr als 300 km/h.

Die neue Generation der Silberpfeile startete zum ersten Mal beim zweiten Europa-Rennen der Formel 1-Saison 1954 in Frankreich. Der W 196 R erzielte die schnellste Trainingszeit und übertraf bei seinem Renndebüt am 4. Juli in Reims alle Erwartungen der neuformierten Truppe. Der Weltmeister von 1951, Juan Manuel Fangio, nahm neben Karl Kling und Hans Herrmann im Cockpit Platz: Die Kombination aus Fahrern und Fahrzeug bewirkte sofortige Erfolge. Während Herrmann vorzeitig ausschied - kurz nachdem er die schnellste Rennrunde gefahren war -, dominierten Fangio und Kling das Rennen und erzielten einen viel umjubelten Doppelsieg. Im Ziel trennten sie nur 0,1 Sekunden. Dabei hatten sie einen Vorsprung von einer ganzen Runde auf den Rest des Feldes. Dieser sensationelle Erfolg hatte auch eine historische Bedeutung, denn exakt 40 Jahre zuvor gewann Mercedes am 4. Juli 1914 den Frankreich Grand Prix in Lyon.

Gemäß der Vorgabe von Fritz Könecke stand 1954 der Gewinn des WM-Titels im Mittelpunkt der Bemühungen. Nachdem das Stromlinien-Fahrzeug auf dem winkligen Kurs in Silverstone Probleme hatte, bereitete Chefingenieur Rudolf Uhlenhaut die zweite Variante des W 196 R vor: Einen eher klassischen Monoposto Grand Prix-Wagen mit freistehenden Rädern. Ab diesem Zeitpunkt gab es kein Halten mehr für die Mercedes und es sollte bei jedem der verbleibenden Saisonrennen mindestens ein Silberpfeil-Fahrer auf dem Podium stehen. Fangio siegte in Deutschland, der Schweiz und in Italien. Zudem wurde er in Spanien Dritter. Herrmann stand in der Schweiz als Dritter auf dem Podium. Mit seinem Sieg in der Schweiz sicherte sich Fangio seinen zweiten WM-Titel. Insgesamt gewann er sechs der neun Saisonrennen.

Sorry, es scheint so, als sei die Version deines Browser zu alt!

Bitte aktualisiere deinen Browser oder lade eine aktuelle Version der unten aufgelisteten Browser herunter.

Internet Explorer Internet Explorer Firefox Mozilla Firefox Opera Opera Browserr Chrome Google Chrome