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Toto: “Wir müssen den Ball flach halten, bescheiden bleiben und weiter pushen”

Toto: “Wir müssen den Ball flach halten, bescheiden bleiben und weiter pushen”

Wir freuen uns sehr, mit einem weiteren starken Wochenende in Monaco im Rücken nach Kanada zu reisen. Vor dem Rennen waren wir überzeugt, dass uns unsere Gegner dort würden schlagen können und so haben wir uns auch auf das Wochenende vorbereitet - als wären wir die Underdogs. Umso erfreuter waren wir, zu sehen, dass wir immer noch einen Vorsprung an der Spitze des Feldes hatten. Das Team hat mittlerweile ein sehr hohes Niveau erreicht, aber wir müssen den Ball flach halten, bescheiden bleiben und weiter pushen. Man könnte meinen, dass Kanada auf dem Papier eine Strecke ist, die unserem Paket liegen sollte. Wir besitzen jedoch keine Kristallkugel und wurden in der Vergangenheit von solchen Gedanken schon kalt erwischt. Uns ist bewusst, dass unsere Gegner immer näher kommen und dass wir das gesamte Potential ausschöpfen müssen, um auch in Montreal eine starke Performance zu zeigen. Lewis besitzt eine fantastische Erfolgsbilanz in Kanada und Nico reist mit dem Rückenwind seines Sieges in Monaco an. Jetzt freuen wir uns alle auf das nächste Kapitel dieser Saison.

Mercedes-Benz Geschichte

9. Juni 1889 - vor 125 Jahren:

Gottlieb Daimler lässt seinen Zweizylinder V-Motor vom kaiserlichen Patentamt patentieren. Der weltweit erste V-Motor besitzt einen Zylinderöffnungswinkel von 17° und leistet 1,5 PS / 1,1 kW bei 600 Umdrehungen pro Minute. Diese Power Unit dient als universelles Antriebssystem für Fahrzeuge auf Straßen, Schienen und zu Wasser. Dazu zählt auch das Motor-Quadricycle, auch "Stahlradwagen" genannt, das von Daimler und Maybach entworfen wurde.

10. - 11. Juni 1989 - vor 25 Jahren:

37 Jahre nach dem ersten und bis heute einzigen Sieg von Daimler-Benz in Le Mans belegt der Sauber-Mercedes C 9 mit Mercedes-Benz Power die ersten beiden Plätze beim legendären 24-Stundenrennen. Jochen Mass, Stanley Dickens und Manuel Reuter saßen am Steuer des einen Autos, Mauro Baldi, Kenny Acheson und Gianfranco Brancatelli steuerten das andere.

Rennsport-Geschichte

Großer Preis von Kanada 2007 - vor sieben Jahren:

Lewis Hamilton takes the first pole position of his Formula One career and follows is up with his maiden Grand Prix victory to cap a memorable weekend for the British driver during an impressive debut season in the sport

Großer Preis von Kanada 2010 - vor vier Jahren:

Lewis Hamilton erzielt mit seinem Sieg auf dem Circuit Gilles-Villeneuve den 225. Podiumsplatz eines Fahrzeugs mit Mercedes-Benz Motor in der Formel 1

Im Rampenlicht

Die Geburtsstunde der Silberpfeile - 3. Juni 1934 - vor 80 Jahren:

Die Saison 1934 erlebte die Einführung eines neuen Reglements, das ein Maximalgewicht von 750 kg vorschrieb (ausgenommen Fahrer, Reifen, Benzin und Schmiermittel) und die Technologie im Rennsport immens vorantrieb. Gleiches galt für Mercedes-Benz, die mit dem W 25 antraten - einem Rennwagen, der diese goldene Ära wie im Flug erobern sollte.

Mit seiner Stromlinienform und seinem leistungsstarken Motor setzte der W 25 neue Maßstäbe auf den Rennstrecken dieser Welt. Der 3,5 Liter Achtzylinder-Motor leistete starke 354 PS und beschleunigte mit einem einprägsamen pfeifenden Sound des brandneuen Kompressors bis auf 300 km/h. Hydraulische Bremsen, unabhängige Vorder- und Hinterradaufhängung und ein von einem Gehäuse umgebener Motor machten das Rennauto zum Objekt der Begierde im Rennsport.

Ähnlich wie bei der Targa Florio, einer Veranstaltung, bei der Mercedes zehn Jahre zuvor mit Christian Werner große Erfolge feierte, war das Eifelrennen einer der Höhepunkt des Automobiljahres: Ein fordernder Kurs durch die Eifel, dem sich die neuesten Hochleistungsmaschinen auf zwei und vier Rädern stellten. Der neue W 25 sollte eigentlich schon beim Avus-Rennen Ende Mai eingesetzt werden, wurde dort allerdings nach Schwierigkeiten während des Trainings zurückgezogen.

Das Eifelrennen des Jahres 1934, ausgetragen am 3. Juni auf dem Nürburgring, war die Geburtsstunde einer Legende, welche den Grundstock für den Ruf von Mercedes-Benz in der Motorsportelite legte. Der frühere Rennleiter Alfred Neubauer gab zu Protokoll, dass der W 25 am Vorabend des Rennens ein Kilo über dem Maximalgewicht lag. Der Legende nach wurde in der Folge die traditionelle weiße Farbe des Autos entfernt, um so dem Reglement zu entsprechen. Der W 25 erzielte bei seinem Debüt mit Manfred von Brauchitsch am Steuer einen überlegenen Sieg und einen neuen Rundenrekord. Auch danach trat das Auto mit dem Silberglanz des Aluminiumbodyworks an und erhielt deshalb später den Beinamen "Silberpfeil".

Nach seinem Debütsieg sammelte der W 25 weitere Erfolge mit beachtlichen Siegen von Rudolf Caracciola und Luigi Fagioli bei einer Vielzahl an prestigeträchtigen Rennen in ganz Europa. Der Deutsche erzielte im Winter jenes Jahres auch eine Reihe von Geschwindigkeitsrekorden, die den Speed des Autos zusätzlich unterstrichen. Zwischen 1934 und 1936 holte der W25 16 Siege bei großen Wettbewerben und führte Mercedes-Benz damit an die Spitze des internationalen Rennsports und an den Beginn eines goldenen Zeitalters für den Grand Prix-Sport.

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