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Training mit Nico: Fit durch den Winter

Training mit Nico: Fit durch den Winter

Während eines Formel 1 Grand Prix verliert ein Fahrer durchschnittlich zwei Kilogramm Gewicht, bei Hitzerennen mit Temperaturen bis zu 60 Grad im Cockpit können es bis zu vier Kilo sein. Er verbrennt etwa 3.000 Kilokalorien, seine Herzfrequenz erreicht Spitzen von 190 Schlägen pro Minute und er muss Kräften von bis zu 5g standhalten, also dem Fünffachen seines Körpergewichts.

"Deshalb ist das Fitnesstraining sehr wichtig", betont Nico. Schließlich sei es sehr anstrengend, ein Formel 1-Auto zu fahren. Die Basis für eine lange Saison mit 19 oder - wie 2011 - sogar 20 Rennen legt Nico im Winter, denn während der Saison ist er viel mit Reisen und den Rennwochenenden beschäftigt. "Im Winter kann ich mehr Fitnesstraining betreiben", verrät er. Davon zehrt er dann das gesamte Jahr.

Das beste Training ist immer das Fahren selbst. Nur im Rennauto werden jene Muskelpartien zu einhundert Prozent so trainiert, wie es für das Rennfahren notwendig ist. "Leider wird durch das Testverbot im Winter weniger gefahren, wodurch es schwieriger ist, den Fitnesslevel zu halten", erklärt Nico. Während der Saison ist dies trotz der fehlenden Tests kein Problem. Denn dann sitzt er an den Rennwochenenden genug im Auto, um seine Muskeln in Form zu halten.

Besonders wichtig ist es, Hals, Nacken, Rumpf und Arme zu trainieren. Denn diese Körperpartien werden beim Fahren am meisten belastet. Nico hat dafür ein Fitnessstudio in seinem Haus und eine Halsmaschine in der Garage. Die Maschine simuliert die Lenkkräfte, die in einem Formel 1-Auto auf die Nackenmuskulatur wirken. Obwohl nichts das Fahren ersetzen kann, hält Nico sich damit auch im Winter in Schuss.

"Ich trainiere zu Hause fast jeden Tag; durchschnittlich etwa drei Stunden am Tag, im Winter vielleicht etwas mehr", erklärt Nico. Am liebsten ist er in der freien Natur unterwegs - auf dem Rennrad, beim Schwimmen oder Laufen. Kein Wunder, immerhin zählt Triathlon zu seinen Lieblingssportarten. "Mit dem Fahrrad durch die Berge oder Laufen auf dem Land, das ist ein Traum." Besonders hilfreich ist für ihn, dass das Wetter in seiner Heimat Monaco fast das gesamte Jahr über gut ist.

"Ausdauertraining macht mir richtig Spaß, da freue ich mich auf jede Einheit", verrät Nico. "Krafttraining habe ich hingegen noch nie besonders gemocht." Viel lieber würde Nico Eishockey spielen. "Das macht mir extrem viel Spaß - da kommen wohl die finnischen Wurzeln durch", sagt er. Trotzdem wagt er sich nicht aufs Eis, das Verletzungsrisiko ist zu hoch. "Aber wenn ich in Finnland aufgewachsen wäre, wäre ich sicher Eishockeyspieler geworden." Zum Glück wuchs Nico in Monaco auf und fährt heute in der Formel 1.

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