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Valtteri Bottas

Valtteri Bottas

Karriere

Valtteri Bottas wurde am 28. August 1989 in Nastola, Finnland, geboren. Bereits im Alter von sechs Jahren nahm er an seinen ersten Kartrennen teil. Im folgenden Jahrzehnt sollten die Kartstrecken in Finnland und Europa zu Valtteris zweiter Heimat werden. Er gewann unzählige Rennen und Meisterschaften und gehörte sieben Jahre lang der finnischen Kart-Nationalmannschaft an.

Im Alter von 17 Jahren wagte er 2007 den Sprung in den Formelsport. Er gewann auf Anhieb zwei Rennen im Formel Renault 2.0 NEC und beendete seine Rookie-Saison im Automobilsport auf dem dritten Gesamtrang. Ein Jahr später durfte er sich gleich zwei Meister-Pokale in die Vitrine stellen: In seiner zweiten Saison in der Formel Renault 2.0 NEC räumte er nahezu alles ab, was es zu gewinnen gab. Mit zwölf Siegen aus sechzehn Rennen fuhr Valtteri souverän den Titel ein. Zudem gewann er fünf Rennen und die Meisterschaft im Formel Renault Eurocup.

2009 wechselte Valtteri mit ART Grand Prix in die Formel 3 Euroserie, wo er erstmals in seiner Karriere mit Mercedes-Power an den Start ging. Der Umstieg in die neue Kategorie gelang dem Finnen sehr gut, sodass er 2009 und 2010 jeweils den dritten Gesamtrang belegte. Gleichzeitig gewann er in beiden Jahren das prestigeträchtige Formel 3 Masters in Zandvoort. Valtteri ist bis heute der einzige Fahrer, der dieses Event zweimal in Folge gewinnen konnte. Weitere bekannte Sieger des F3 Masters für die Marke mit dem Stern sind unter anderem die späteren Formel 1-Piloten Lewis Hamilton (2005), Paul Di Resta (2006), Nico Hülkenberg (2007) und Jules Bianchi (2008).

Im Folgejahr wechselte Valtteri in die neue GP3 Series, die 2011 ihre zweite Saison im Rahmen der Formel 1 durchführte. So blieb Valtteri nicht nur im direkten Blickfeld der F1-Teams, sondern sammelte auch erste Erfahrungen auf vielen Grand Prix-Kursen. Mit diesem kam er gut zurecht: Mit vier Siegen an den letzten vier Rennwochenenden der Saison besiegte er seinen Teamkollegen James Calado im Titelkampf und sicherte sich den GP3-Titel.

Nachdem er bereits 2010 erste Formel 1-Testfahrten für Williams absolviert hatte, setzte er diese Rolle im Jahr 2011 parallel zu seiner GP3-Saison fort. Für die Saison 2012 entschied sich Valtteri dann dazu, sich komplett auf seine Aufgaben als Formel 1-Testfahrer zu konzentrieren und keine weiteren Rennen zu bestreiten. Dafür saß er an 15 der 20 Rennwochenenden für Williams im 1. Freien Training im Cockpit und sammelte wertvolle Erfahrung in der Königsklasse. Im November 2012 Valtteri dann den heiß ersehnten Anruf eines seiner Manager: „Es ist soweit.“

Beim Großen Preis von Australien 2013 gab Valtteri sein Formel 1-Debüt im Albert Park zu Melbourne. Er ist der neunte Fahrer seines Landes, der an einem Grand Prix-Wochenende teilnahm. Seine Debtsaison entpuppte sich als schwierig, mit vier WM-Zählern konnte er aber seinen Teamkollegen Pastor Maldonado (ein Punkt) übertrumpfen. Valtteris Sternstunde schlug beim Qualifying zum Großen Preis von Kanada: Auf abtrocknender Strecke ließ er sein Talent aufblitzen und fuhr Startplatz drei ein. Im Rennen hatte er auf trockener Strecke keine Chance gegen die Konkurrenz. So musste er bis zum vorletzten Saisonrennen auf seine ersten WM-Punkte warten: Dann war es m it Platz acht in den USA endlich soweit.

2014 begann die Ära der Hybrid Power Units in der Formel 1. Nach einem Wechsel des Motorenpartners bei seinem Team Williams ging Valtteri zum ersten Mal seit seiner Formel-3-Zeit wieder mit Mercedes-Power an den Start. Mit sechs Podestplätzen und 186 WM-Punkten fuhr er seine bislang beste Saison in der Königsklasse. In der Endabrechnung wurde er hinter Weltmeister Lewis Hamilton, dessen Silberpfeil-Teamkollegen Nico Rosberg und dem dreimaligen GP-Sieger Daniel Ricciardo Gesamtvierter. Gemeinsam mit seinem Teamkollegen Felipe Massa sicherte er Williams in diesem Jahr Platz drei in der Konstrukteurs-WM. Seine beiden besten Ergebnisse waren zwei zweite Plätze in Großbritannien und Deutschland.

In der Saison 2015 schlug er erneut seinen Teamkollegen Felipe Massa, obwohl er den Saisonauftakt aufgrund einer Rückenverletzung verpasste. Im Verlauf des Jahres stand Valtteri zweimal auf dem Podium und belegte am Ende der Saison mit 136 Punkten den fünften WM-Rang. Im Jahr 2016 erzielte Valtteri in Kanada den einzigen Podestplatz seines Teams in dieser Saison. In der Gesamtwertung setzte er sich auch in seinem vierten Formel 1-Jahr mit 85:53 Punkten gegen seinen Teamkollegen Felipe Massa durch.

In der Saison 2017 wird Valtteri der elfte Fahrer, der mit einem Silberpfeil in der Formel 1 an den Start geht. Damit tritt er unter anderem in die Fußstapfen des legendären Juan Manuel Fangio sowie von Sir Stirling Moss, Michael Schumacher, Lewis Hamilton und Nico Rosberg.

Profil

Nationalität: Finnisch
Geburtstag: 28. August 1989
Geburtsort: Nastola, Finnland
Wohnort: Monaco
Größe: 1,73 m
Debüt: Australien, 17. März 2013
Beste WM-Platzierung: 4. Platz – 2014
Bestes Rennergebnis: 2. Platz – zweimal
Bester Startplatz: 2. Platz – dreimal
Podiums: 9
Erste Startreihe: 3
Schnellste Runden: 1
Starts: 77
Punkte: 411
2017: Formel 1: Mercedes-AMG Petronas Motorsport – Nr. 77
2016: Formel 1: Williams Martini Racing – 8. Platz
2015: Formel 1: Williams Martini Racing – 5. Platz
2014: Formel 1: Williams Martini Racing – 4. Platz
2013: Formel 1: Williams F1 Team – 17. Platz
2012: Formel 1: Williams F1 Team – Test- & Ersatzfahrer
2011: GP3 Series – Meister
2010: F3 Euroserie – 3. Platz
F3 Masters – 3. Platz
F3 Masters - Sieger
2009: F3 Euroserie – 3. Platz
F3 Macau – 5. Platz
F3 Masters - Sieger
2008: Formel Renault 2.0 Eurocup – Meister
Formel Renault 2.0 NEC – Meister
2007: Formel Renault 2.0 NEC – 3. Platz

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