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Vor 80 Jahren – Die Geburt der Silberpfeile

Vor 80 Jahren – Die Geburt der Silberpfeile

Eine 1934 neueingeführte Formelrennserie schrieb ein maximales Gewicht von 750 kg (ohne Fahrer, Reifen, Benzin und Flüssigkeiten) vor. Das trieb die Hersteller dazu, bei ihren Designs kreativer zu arbeiten als jemals zuvor. Zu dieser Zeit übertraf sich Mercedes selbst mit der Einführung des W 25 - einer Maschine, die dominant in diese goldene Ära startete.

Wegen seiner stromlinienartigen Form und des starken Motors setzte der W 25 einen neuen Standard auf der Strecke. Bei seinem ersten Auftritt produzierte die 3,5 Liter 8-Zylinder Einheit mit vier Ventilen mächtige 354 PS. Sie beförderte den Fahrer in die Region von 300 km/h samt eines eindrücklich pfeifenden Geräuschs aus dem komplett neuen Druckvergaser. Hydraulische Bremsen, voneinander unabhängige Front- und Hinterradaufhängung und ein rund um den Motor konstruiertes Gehäuse sorgten für neidische Blicke seitens der Motorsportgemeinschaft.

Das Eifelrennen - ähnlich der Targa Florio, einer Veranstaltung, bei der Mercedes zehn Jahre zuvor große Erfolge mit Christian Werner erzielen konnte - war ein Meilenstein im Rennkalender. Der herausfordernde Kurs wob sich durch die Gebirge der Eifel und wurde von den neuesten Hochleistungsmaschinen auf zwei und vier Rädern in Angriff genommen. Zum diesem Zeitpunkt der Geschichte waren die Tage der Gentlemenfahrer vergangen. Der Motorsport hatte sich zu einem organisierten, äußerst wettbewerbsfähigen Sport der führenden Hersteller, darunter Mercedes, entwickelt.

Das Eifelrennen am 3. Juni 1934 auf dem Nürburgring markierte die Geburtsstunde einer Geschichte, mit der sich Mercedes Ansehen innerhalb der Motorsportelite verschaffte. In der berühmten Nacherzählung des früheren Team Direktors Alfred Neubauers besagt die Legende, dass der W 25 am Vorabend des Rennens ein Kilogramm zu schwer war. Deshalb wurde seine traditionell weiße Farbe entfernt, um den Regeln zu entsprechen. Nachdem Manfred von Brauchitsch beim Debüt einen dominanten Sieg und den Rundenrekord erzielt hatte, bildete der silberne Glanz der blanken Alumimiumhülle die Basis für den Namen 'Silberpfeil'; ein Name, der dem W 25 noch einige Zeit später anhängen sollte.

Ab diesem Zeitpunkt hatte der W 25 weiteren Erfolg, mit bemerkenswerten Siegen von Rudolf Caracciola und Luigi Fagioli bei verschiedenen prestigevollen Rennsportveranstaltungen in ganz Europa - Letzterer unterstrich die Leistung des Autos mit einer Flut an Geschwindigkeitsrekorden während des Winters im gleichen Jahr. Mit insgesamt 16 Siegen bei großen Veranstaltungen zwischen 1934 und 1936, festigte der W 25 Mercedes an der Spitze des internationalen Motorsports.

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