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“Wir wollen für alle ein Haus weg von zu Hause schaffen”

“Wir wollen für alle ein Haus weg von zu Hause schaffen”

Ob in unserem Motorhome oder in der Team Hospitality: An einem Grand Prix Wochenende arbeiten alle sehr hat, um sicherzustellen, dass unsere Partner und Gäste sich willkommen fühlen und ihre Formel 1 Erfahrung genießen können. Wir haben mit Tim Robinson von 'Rocket Food', dem Anbieter der Teamhospitality gesprochen, um zu verstehen, was im Laufe eines typischen Rennwochenendes passiert - falls es sowas überhaupt gibt.

7:00 Uhr. Es ist früh für einige Mechaniker, die in der Nacht zuvor sehr hart und lange in der Garage gerarbeitet haben. Es ist zu früh. Meistens hilft eine frische Tasse Kaffee und ein Gebäck, so dass sie in Richtung Motorhome gehen. Als sie eintreten begrüßt sie das vertraute und lächelnde Gesicht von Tim Robinson, der die Zusammenarbeit mit dem Team zu Beginn der Saison 2010 gestartet hat. "Eineinhalb Saisons scheinen nicht sehr lange, wenn es Menschen gibt, die seit 20 oder mehr Jahren im Fahrerlager arbeitet", erklärt Tim.

Tim ist zuständig für die Koordinierung unseres ausgezeichneten Teams von Rocket Food, die während des gesamten Wochenendes nach dem Team, der VIP-Gäste und der Medien schauen. "Der wichtigste Aspekt meiner Arbeit ist es, dass jeder der ins Motorhome kommt, sich so willkommen wie möglich fühlt", sagt Tim. Das Motorhome wird im Laufe des Tages von einer Vielzahl an Menschen besucht. "Rund 70 Teammitglieder, 20 bis 40 VIP-Gäste und eine große Anzahl an Medien-Vetretern", erzählt Tim.

Tim weiß sehr gut, dass die Mannschaft einer Menge Arbeit und Druck ausgesetzt ist und diese Faktoren pushen ihn und sein Team dazu, ein 'Kokon' im Motorhome zu schaffen: "Jeder arbeitet sehr lange Stunden unter starkem Druck, so dass wir für sie ein Haus weg von zu Hause anlegen wollen." Natürlich sind auch unsere Gäste die oberste Priorität: "Für die Gäste, die an einem Wochenende kommen, könnte dies ein einmaliges Erlebnis im Leben sein, dass wir so speziell wie möglich gestalten wollen."

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"Wir müssen sicherstellen, dass wir so kulturell wie möglich sind und eine gute Abwechslung bieten."

Etwas, das Tim wirklich an seinem Job mag ist die Abwechslung: "Es ist sehr praktisch, was bedeutet, dass wir überall dort Hand anlegen, wo es gebraucht wird." Während eines typischen Tages an der Strecke wird Tim für alle Arten verschiedenster Zuständigkeitsbereiche eingeteilt: "Ich kann Drinks servieren, Essensbestellungen aufnehmen, Pressekonferenzen arrangieren, Tische sauber machen oder unseren Kühl-Truck organisieren. Ich muss unsere verschiedenen Kaffeemaschinen so oft reparieren, dass ich sogar darüber nachdenke, eine zweite Karriere als Kaffeemaschinen-Ingenieur zu starten!"

Ein weiterer Schlüsselfaktor im Motorhome sind Essen und die Speisekarten: "Unser extrem kreativer Küchenchef Ben schreibt die Speisekarten mit anderen Rennteamküchenchefs zusammen und er hat zudem die volle Unterstützung des Rocket-Teams in London." Da wir in zahlreiche Länder reisen und viele verschiedene Kulturen begegnen, mischt das Team auch bei der Menu-Auswahl mit: "Das Marketing-Team von MERCEDES GP PETRONAS entscheidet mit über die Speisekarten, denn sie haben eine gute Kenntnis davon, was unsere Gäste erwarten und wir müssen sicherstellen, dass wir kulturell einfühlsam sind und eine gute Auswahl bieten. Wir hoffen oft auf die Gnade lokaler Unterstützung und wechselnde Bedingungen, also muss Ben auch ziemlich schnell reagieren!"

“Ich bin dafür bekannt, dass ich "muh" und "oink" nutze, um Speisebestellungen aufzugeben!"

Die Arbeit in verschiedenen Ländern ist stellt Tim und sein Team sicherlich vor Herausforderungen: "Das Offensichtlichste ist die Sprache und die Kommunikation." Aber um die Sprachbarriere zu überwinden, ist Tim bekannt für seine... unorthodoxen Praktiken! "Ich bin dafür bekannt, dass ich "muh" und "oink" nutze, um Speisebestellungen aufzugeben- Es war ein glücklicher Tag, als ich verstand, dass einige Teile des Thunfischs zum 'Meereshühnchen' gehören. Das machte das Leben ein bisschen einfacher!"

Tims oberste Priorität ist es, sicher zu gehen, dass die Gäste alle gleich hoch behandelt werden, wo auch immer das Rennen gerade stattfindet: "Wir versuchen das Angebot zwischen interessanten lokalen Gerichten und den bekannten Produkten so gut wie möglich auszugleichen."

Eine weitere Herausforderung entsteht mit dem Wetter… "Montreal letztes Wochenende war ein perfektes Beispiel! Einige Veranstaltungsorte sind einfach nicht dafür gemacht, eine große Anzahl von Gästen unter ein Dach zu bekommen, also müssen wir uns anpassen und wenn nötig, Lösungen finden. Jedes Rennen bringt eigene Herausforderungen mit sich, die Teil des aufregenden Jobs sind."

Einige Rennen bilden eine reine logistische Herausforderung aufgrund des Ortes an sich, dafür ist Monaco das beste Beispiel: "Es ist leicht zu vergessen, dass Monaco an sich kein wirklich großer Ort ist und der logistische Aufwand, der hinter einem so großen Event steht, ist einfach nicht in Worte zu fassen. Wir haben mehr Gäste als irgendwo anders, die Box des Teams ist weiter weg und wir müssen unser Team aufteilen, um alles effektiv abzudecken. Mit dem reinen Ausmaß der Veranstaltung müssen wir auch mit Straßensperrungen und sehr strenger Security rechnen. Es ist etwas Gutes, denn Monaco ist eines der interessantesten Rennen und wenn es keine Herausforderungen gäbe, würde auch keine so große Zufriedenheit herrschen, wenn du dann die andere Seite betrachtest und bemerkst, dass es ein Erfolg war!"

Tim und sein Team von Rocket Food besteht aus: Ben, Steve, Mathias, Bryony, Anika, Mark, Karolin, Hayley and Celine.

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