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Yeongam: Herausforderung für Fahrzeug und Fahrer

Yeongam: Herausforderung für Fahrzeug und Fahrer

Der Große Preis von Korea findet am 16. Oktober auf dem Korea International Circuit in der Region Süd Jeolla statt. Nur eine Woche nach dem Japan Grand Prix ist der 16. Saisonlauf das zweite Rennen auf der Strecke in Yeongam, die im letzten Jahr zum ersten Mal im Rennkalender stand.

„Der Korea International Circuit verbindet eine beeindruckende Anlage mit einem interessanten und fordernden Streckenverlauf für Fahrer und Ingenieure“, sagt Teamchef Ross Brawn. Mercedes-Benz Motorsportchef Norbert Haug bestätigt: „Die Strecke stellt Fahrzeug und Fahrer vor eine beachtliche Herausforderung: lange Geraden im ersten Sektor, gefolgt von einem weitaus engeren zweiten Streckenteil mit nicht einsehbaren Kurven und Abschnitten zwischen nahe an der Strecke verlaufenden Betonmauern.“

Bei trockener Strecke beträgt die Durchschnittsgeschwindigkeit in Yeongam rund 205 km/h und ist damit eine der niedrigsten auf einer permanenten Rennstrecke. Die Wetterverhältnisse beim Debütrennen im letzten Jahr waren sehr wechselhaft mit starkem Regen im Rennen und es gab gleich vier Einsätze des Safety Cars. „Die Wahrscheinlichkeit von Safety Car-Phasen ist beim Korea Grand Prix angesichts der begrenzten Auslaufzonen auch in diesem Jahr sehr hoch“, betont Haug. „Bei den letzten vier Rennen kam das Mercedes-Benz SLS AMG Safety Car mindestens einmal pro Grand Prix zum Einsatz.“

MERCEDES GP PETRONAS reist mit einem guten Teamergebnis aus Suzuka im Rücken nach Korea. „Obwohl das Wochenende in Suzuka nicht ganz rund lief, haben wir im Rennen eine starke Performance gezeigt“, so Brawn. „In Korea wollen wir das Optimum aus unserem derzeitigen technischen Paket herausholen und den Trend der letzten Rennen fortsetzen.“

Gemäß Haug bestehe die Herausforderung am kommenden Wochenende darin, diese Leistung auf einem gänzlich anderen Streckentyp zu wiederholen. „Und so wie es uns in den letzten vier Rennen gelang, möglichst in die Punkteränge der Top-Drei-Teams zu kommen.“

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