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Zusammenfassung der Wintertests – “Es ist der Materialverschleiß…”

Zusammenfassung der Wintertests – “Es ist der Materialverschleiß…”

Ein berühmter Archäologe sagte einmal, "Es sind nicht die Jahre... es ist der Materialverschleiß". Dazu sei gesagt, dass dieser Archäologe frei erfunden ist (obwohl ein Kerl namens 'Indy' etwas mit Motorsport zu tun haben muss!), aber trotzdem - das Zitat fasst unsere Testfahrten im Winter ziemlich gut zusammen.

Als das Team im vergangenen Dezember verkündete, dass der neue F1 W03 erst beim zweiten Wintertest debütieren würde - eine Entscheidung, die im letzten Sommer getroffen wurde, also früh während der Planung für das 2012er Auto - sorgte dies für Stirnrunzeln bei ein paar Skeptikern. In der ersten Februarwoche reisten wir nach Jerez und fuhren mit dem MGP W02, um die Reifen für 2012 zu testen. Das, wie jede bewusste Entscheidung, war Teil eines größeren Plans, um dem Team mehr Entwicklungszeit für unser neues Auto zu verschaffen.

Nach einem Filmtag am 16. Februar in Silverstone flog das Team nach Barcelona, um den F1 W03 auf Herz und Nieren zu prüfen. Michael und Nico waren gespannt, ihr neues "Baby" zu testen und Runden abzuspulen.

Während der Wintertestfahrten geht es nur darum, ein neues Auto zu bändigen und so viel wie möglich von ihm zu lernen, Daten zu sammeln, hunderte Setups auszuprobieren, neue Teile, unzählige "Rein-und-wieder-raus"-Runs... Um das zu erledigen, braucht man natürlich ein zuverlässiges Auto. Wenn man direkt zum Start ein solides Auto vorfindet, macht das das Leben für Jeden einfacher (Na ja, einfacher - es gibt immer noch genügend lange Nächte und frühe Morgen!), es erlaubt den beiden Fahrern sowie den Ingenieuren, sich schnell auf die Performance zu fokussieren. Wie üblich, arbeitete das Team daran, an den ersten paar Tagen ein paar kleine Fehler auszuräumen. Diese kleineren Dinge konnten jedoch schnell ausgeräumt werden und von da an standen dem Team viele Runden bevor, um die nötigen Daten zu sammeln.

472km/Tag für den F1 W03

Seit der F1 W03 zum ersten Mal die Garage verlassen hat, beim Filmtag in Silverstone, schaffte das Auto beeindruckende 4450 Kilometer - eingeteilt in 4.250 km während der offiziellen Testfahrten sowie 200 km an zwei Filmtagen. Das Team schließt sein Winterprogramm mit dem besten durchschnittlichen Kilometerumfang aller Autos für 2012 ab, mit täglich 472 km im Schnitt.

Die gleiche Zufriedenheit herrschte auch auf Seite des Motors, denn die Aggregate in den McLaren-Mercedes und Force Indias, zusätzlich zum Werksteam, spulten insgesamt 15.467 km an den 36 Testtagen ab (im Schnitt 430 km pro Auto am Tag).

Die Zuverlässigkeit ist wie immer einer der Schlüsselfaktoren für ein gutes Rennen, aber Ross war zum Ende des Testprogrammes ziemlich zufrieden:

"Im Verlauf der neun Testtage brachten Michael und Nico 4.250 km auf den F1 W03 und wir schafften die meisten Dinge, die wir uns für das sehr anspruchsvolle Programm vorgenommen hatten. Nächste Woche liegt in der Fabrik noch eine Menge Arbeit vor uns, um die Resultate zu analysieren, aber ich bin zuversichtlich, dass wir für den Start der Saison gut in Form sind."

Natürlich gibt es während der Wintertestfahrten keine Punkte, und die erste große Herausforderung wartet in 12 Tagen auf das Team in Down Under... aber das Team verlässt die Teamfabrik bald mit dem Gefühl, dass es eine solide Grundlage zum Arbeiten hat. Die Wahrheit zeigt sich allerdings wie immer erst, wenn die Flagge fällt...

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