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    Lewis und Valtteri erzielen Doppelsieg in Sotschi

Mercedes-AMG Petronas Motorsport erzielt Doppelsieg in Sotschi

- Lewis erzielte den 82. Sieg in seiner Formel 1-Karriere, seinen neunten in dieser Saison und seinen vierten beim Großen Preis von Russland

- Valtteri belegte vom vierten Startplatz aus Rang zwei und sicherte dem Team damit seinen achten Doppelsieg in diesem Jahr

- Lewis führte zum 143. Mal ein Rennen an und brach damit den Rekord für die meisten Führungsrunden

- Lewis (322 Punkte) führt die Fahrer-Weltmeisterschaft mit 73 Zählern Vorsprung vor Valtteri (249 Punkte) an

- Mercedes-AMG Petronas Motorsport (571 Punkte) führt die Konstrukteurs-Wertung mit 162 Zählern Vorsprung vor Ferrari (409 Punkte) an

Lewis Hamilton

"Es fühlt sich an, als ob wir lange auf diesen Sieg hätten warten müssen. Das gesamte Team hat an diesem Wochenende fantastische Arbeit abgeliefert: Wir haben niemals aufgegeben, immer weiter gepusht und stets versucht, einfallsreich zu sein. Es ist unheimlich inspirierend, Teil des Ganzen zu sein und unglaublich, heute so ein Ergebnis einzufahren, gerade, wenn man bedenkt wie schnell Ferrari im ersten Stint gewesen ist. Es war richtig schwer, mit ihnen mitzuhalten, ganz besonders mit dem Unterschied bei den Reifen. Aber wir haben immer weiter gepusht und das Auto fühlte sich heute sehr gut an. Wir gingen davon aus, dass ihre Soft-Reifen während des ersten Stints abbauen würden, aber sie hatten so eine gute Pace, dass es mir schwergefallen ist, mit ihnen mitzuhalten. Das ist möglicherweise ein kleiner Warnhinweis für uns, denn es sah so aus, als ob sie sich diesbezüglich nicht verrechnet hatten. Ich blieb aber in Schlagdistanz und verringerte den Abstand zu ihnen, als ihre Reifen langsam abbauten. Nachdem Charles an die Box gegangen war, holte ich auf Seb auf und wir waren in einer guten Position, um noch lange draußen zu bleiben - selbst wenn das Safety Car nicht herausgekommen wäre, wäre es ein richtig gutes Rennen geworden. Aber dann spielte es uns in die Karten. Danach ging es nur darum, den Vorsprung herauszufahren, auf die Reifen zu achten und gleichzeitig so sauber wie möglich bis ins Ziel zu kommen. Mit Blick nach vorne sind immer weniger Rennen zu fahren, aber wir denken nur von Rennen zu Rennen, machen einen Schritt nach dem anderen, um nicht ins Straucheln zu geraten. In einem Duell wie diesem gibt man immer alles, lässt keinen Stein auf dem anderen und stellt alles in Frage, was man besser machen kann. Wir lieben diese Herausforderung und ich bin richtig heiß auf die nächsten Rennen."

Valtteri Bottas

"Unser letzter Doppelsieg liegt schon eine ganze Weile zurück und es fühlte sich richtig gut an, wieder dort oben auf dem Podium zu stehen. Das ist ermutigend und eine Motivation für das gesamte Team. Uns war klar, dass ein Doppelsieg nur sehr schwer zu erreichen sein würde, aber er war machbar. Deshalb gingen wir heute Vormittag alle möglichen Strategien durch, die uns eine Chance geben würden. Ich denke, dass wir heute eine sehr gute Mannschaftsleistung gezeigt haben. Das ist ein echt gutes Ergebnis, wenn man bedenkt, wie sehr wir gestern zu kämpfen hatten. Ferrari hatte das gesamte Wochenende über das schnellere Auto und ich glaube, dass sie auch heute schneller waren. Unter diesen Vorzeichen einen Doppelsieg zu erzielen, bedeutet, dass wir als Team in allen Bereichen großartige Arbeit abgeliefert haben. Ich habe zu Beginn des Rennens einiges an Zeit verloren, als ich hinter Sainz festhing. Zudem fiel es mir schwer, auf den Medium-Reifen die Zeiten mitzugehen. Im zweiten Stint war es auf den Soft-Reifen viel besser. Nach dem Safety-Car-Restart stand ich etwas unter Druck, aber ich hatte alles unter Kontrolle. Ferrari hat in den vergangenen Wochen gute Fortschritte erzielt, entsprechend müssen wir für Japan weiter alles geben, aber ich freue mich auf die Herausforderung."

Toto Wolff

"Das heutige Rennen hat uns mal wieder daran erinnert, dass die Punkte erst am Sonntag und nicht schon am Samstag vergeben werden - und natürlich, dass man niemals aufgeben darf. Wir haben heute einen Doppelsieg eingefahren, obwohl wir nicht das schnellste Paket hatten und das ist ein ganz besonderes Gefühl. Wir sind auf den Medium-Reifen gestartet und einer der Gründe dafür war, dass wir flexibel genug sein wollten, um den ersten Stint gegebenenfalls auszudehnen. Zum einen um eine mögliche Safety-Car-Phase nach den Boxenstopps der Ferrari auszunutzen, zum anderen aber auch, um die Option zu haben, im letzten Stint auf die Soft-Reifen zu wechseln. Deshalb sind wir lange draußen geblieben, haben es riskiert und dann hat uns die VSC-Phase nach Vettels Ausfall in die Karten gespielt. Unsere beiden Fahrer haben heute fantastische Arbeit abgeliefert: Lewis hat nicht nachgelassen, den Druck aufrechterhalten und ist im ersten Stint an den Ferrari drangeblieben. Nach dem Stopp hatte er alles gut im Griff. Valtteri hat schon vor zwei Jahren bewiesen, was er auf dieser Strecke leisten kann, wenn ihm ein Ferrari im Nacken sitzt - und er hat auch heute Nachmittag keinen Fehler gemacht, obwohl ihn Leclerc massiv unter Druck gesetzt hat. Aber selbst angesichts der Freude über diesen Sieg dürfen wir nicht vergessen, dass wir an diesem Wochenende nicht das beste Paket hatten. Wir haben einige Updates für Suzuka in der Pipeline, aber am wichtigsten ist es, in den kommenden Tagen unsere Köpfe zusammenzustecken und zu verstehen, wie wir in Japan das Maximum aus unserem Paket herausholen können, damit wir dessen komplettes Potential ausnutzen und gestärkt zurückkommen können."

James Allison

"Es fühlt sich wie eine kleine Ewigkeit an, seit wir das letzte Mal gewonnen haben - umso mehr freuen wir uns über dieses Ergebnis. Es war kein einfacher, überlegener Start-/Zielsieg, stattdessen standen die Zeichen gegen uns und wir haben es trotzdem geschafft. Dadurch fühlt sich dieser Sieg umso schöner an. Vor dem Qualifying war uns klar, dass wir unabhängig von unseren Startpositionen nach dem langen Weg vom Start bis zu Kurve zwei nicht in Führung liegen würden. Der Grund dafür war der enorme Effekt, den der Windschatten hier hat. Der Start auf den Medium-Reifen gab uns deshalb Möglichkeiten, uns davon zu erholen und wir hatten das Glück, dass es uns in die Hände gespielt hat. Beide Fahrer zeigten makellose Leistungen: Lewis machte das gesamte Rennen über keinen Fehler und Valtteri hatte den Abstand zu Leclerc sehr gut im Griff und hielt ihn außerhalb der DRS-Reichweite. Er stand stark unter Druck, besonders in den ersten Runden nach dem Safety Car. Aber er kam während dieser langen Phase nicht ins Straucheln. Gratulation an das gesamte Team, sowohl hier an der Strecke als auch in den Werken. Nach einem schwierigen Auftakt in das Wochenende ist es ein besonderes Gefühl, den Heimweg mit den Pokalen und jeder Menge nützlicher Lehren anzutreten, die wir nun bei den kommenden Rennen umsetzen möchten."