• Lewis und Valtteri führen Zeitenliste nach regnerischem Freitag an

Das Mercedes-AMG Petronas F1 Team führte die Zeitenliste im trockenen ersten Training an, im verregneten zweiten Training legten die Fahrer kaum Runden zurück

  • Lewis gab am Vormittag die Pace vor, Valtteri belegte dahinter mit einem Rückstand von 0,086 Sekunden Platz zwei
  • Das zweite Training fand bei nassen Bedingungen statt: Valtteri fuhr die zweitschnellste Zeit, Lewis legte nur eine Runde zurück und kam auf P16
  • Das Team konzentrierte sich im ersten Training auf die Performance auf einer schnellen Runde sowie auf Long Runs. Im zweiten Training absolvierten die Fahrer nur wenige Runden im Regen, um Reifen für den Rest des Wochenendes zu sparen
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Lewis Hamilton

Wir haben im ersten Training alles erledigt, was wir uns vorgenommen hatten. Das Auto fühlte sich im ersten Training großartig an, ein bisschen Arbeit liegt aber noch vor uns. Entsprechend haben wir vor dem zweiten Training einige Veränderungen vorgenommen. Dann hat es allerdings geregnet, wodurch wir morgen noch etwas zu lernen haben. Aufgrund der nassen Bedingungen gab es im zweiten Training nicht viel für uns zu tun und wir haben nur eine Installationsrunde auf den Intermediates zurückgelegt. Diese Strecke ist im Trockenen fantastisch, aber im Nassen ist sie schwierig und es fühlte sich heute nach wenig Haftung an. Im Qualifying wird es morgen viel enger zugehen, da es auf dieser Strecke nicht so stark auf die Power ankommt. Ich hoffe, auf ein enges Feld und es wäre klasse, wenn auch Renault vorne mitmischen könnte. Auch McLaren und Racing Point leisten großartige Arbeit, es ist wirklich sehr aufregend. Natürlich erwarten wir auch, dass Red Bull stark sein wird. Es wird ein harter Kampf gegen sie.

Valtteri Bottas

Das Auto fühlte sich im trockenen ersten Training nicht schlecht an. Mit Blick auf die Balance schienen wir uns auf einem guten Weg zu befinden. Zwar hatte ich etwas Untersteuern, aber das lässt sich beheben und ich glaube, dass es kein schlechter Auftakt war. Natürlich wäre es schön gewesen, wenn wir am Nachmittag mehr Runden hätten zurücklegen können. Dann hätten wir die Balance noch besser feintunen können, aber die Bedingungen waren für alle gleich. Das Grip-Niveau war im nassen zweiten Training ziemlich schlecht. Ich konnte mir einen Eindruck von der Balance bei diesen Verhältnissen verschaffen und ich habe sowohl die Intermediates als auch die Regenreifen ausprobiert. Beide fühlten sich relativ ähnlich an. Es sieht so aus, als ob es an diesem Wochenende noch mehr regnen würde. Deshalb bin ich mir sicher, dass wir weiter am Auto arbeiten und noch bessere Arbeit abliefern können, bevor es dann ins Qualifying und Rennen geht.

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Andrew Shovlin

Das erste Training verlief gut. Wir sind eine ungewöhnliche Reifenfolge gefahren, zuerst mit der weicheren und dann mit der härteren Mischung. Der Grund dafür war, dass wir uns vor allem für die Long Runs mit den Medium- und Hard-Reifen interessiert haben. Da es im zweiten Training regnen sollte, erschien uns das als die beste Lösung, um die benötigten Daten zu erhalten. Das Auto hat gut funktioniert. Beide Fahrer waren mit der Balance auf den Soft-Reifen zufrieden und es war recht einfach, die Reifen ins Fenster zu bringen. Wir gingen davon aus, dass wir auf diesen Runs schnell aussehen würden, da wir im Vergleich zur Konkurrenz auf der weicheren Mischung unterwegs waren. Später war es für uns aber schon etwas überraschend, wie konkurrenzfähig wir auf den zweiten Versuchen waren. Lewis und Valtteri konnten auf den Hard- respektive Medium-Reifen ihre vorherigen Zeiten unterbieten und die ersten beiden Plätze belegen. Vor dem Qualifying weiß man natürlich nie, wieviel Sprit die anderen Teams im Tank hatten und mit welchen Power-Unit-Modi sie gefahren sind. Aber wir scheinen einen ordentlichen Start ins Wochenende hingelegt zu haben. Unsere Pace auf den Long Runs schien gut zu sein und wie im Vorjahr sieht der Soft nicht unbedingt nach einem großartigen Reifen fürs Rennen aus. Das zweite Training war gut zum Lernen. Valtteri hat die Regenreifen ausprobiert, wollte aber nicht zu viele Runden fahren. Gegen Ende haben beide Fahrer zudem eine Installationsrunde auf den Intermediates zurückgelegt. Jetzt geht es ins letzte Freie Training morgen Vormittag. Die Wettervorhersage für den Rest des Wochenendes sieht ungewiss aus, was uns alle gut auf Trab halten dürfte.