• George führt Freitags-Training beim Sakhir GP an

Das Mercedes-AMG Petronas F1 Team fährt die schnellsten Runden am Freitag in Bahrain

  • George führte die Zeitentabelle im ersten Freien Training an, Valtteri belegte Platz vier
  • In der zweiten Session fuhr George erneut die Bestzeit, Valtteris schnellste Rundenzeit wurde wegen Überschreitens der Track-Limits gestrichen, er beendete das Training auf P11
  • Das Team konzentrierte sich darauf, sich an den neuen Streckenverlauf zu gewöhnen und arbeitete an der Abstimmung sowie den Reifen für den ungewohnten Kurs
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George Russell

Heute war ein guter erster Tag im W11 für mich, aber es liegt definitiv noch Arbeit vor uns. Der neue Streckenverlauf ist ganz anders als der Kurs, den wir hier gewohnt sind, und es ist ehrlich gesagt keine einfache Strecke. Im Qualifying wird es extrem eng zugehen und wir dürfen wahrscheinlich ein dramatisches Rennen erwarten. Es war schön, heute mit dem Team zusammenzuarbeiten und ich lerne mit jeder Runde im Auto mehr dazu. Ich glaube, dass meine Rundenzeiten derzeit etwas täuschen und nicht die wahre Pace darstellen. Im zweiten Training hatte ich mit viel Benzin an Bord etwas zu kämpfen und das wird am Sonntag entscheidend sein. Red Bull war auf den Long Runs schnell und Valtteri war der Schnellste im zweiten Training, aber seine Rundenzeit wurde gestrichen. Es wird eng und wir werden heute Abend unsere Köpfe zusammenstecken. Es gibt noch viel zu tun, damit ich mich im Auto und mit dem Setup wohler fühle. Aber es war ein ermutigender erster Tag und ich freue mich darauf, morgen wieder im W11 Platz zu nehmen.

Valtteri Bottas

Heute war kein einfacher Tag für mich. Ich bin auf meinem ersten Versuch im ersten Training in Kurve 8 über die Kerbs gefahren und habe dabei einen großen Abschnitt am Unterboden beschädigt. Damit war das Training für mich quasi gelaufen und brachte mir nicht mehr viel. Im zweiten Training fühlte es sich gut an, aber ich konnte keine Runde auf den Soft-Reifen fahren, da meine einzige halbwegs ordentliche Rundenzeit wegen Track Limits gestrichen wurde. Es war also nicht unbedingt mein bester Tag, aber die Long Runs waren konstant. Red Bull schien auf den Long Runs konkurrenzfähig zu sein, besonders auf den Medium-Reifen, und George ist ebenfalls gute Runden gefahren. Ich muss noch an ein paar Dingen arbeiten, um bis zum Qualifying alles zusammenzubekommen. Der neue Streckenabschnitt ist technisch sehr anspruchsvoll und auch sehr wellig. Er ist eine ziemliche Herausforderung und man kann dort schnell ein Zehntel verlieren. Auf so einer kurzen Strecke kann das im Qualifying entscheidend sein. Mit so vielen Autos auf der Strecke wird das richtig heftig. Deshalb wird es wichtig sein, eine saubere Runde zu fahren und auf die Abstände zu achten.

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Andrew Shovlin

Die Runde ist kurz und es gibt nur wenige Kurven – das sorgte für einen sehr interessanten Tag. Das Fehlen der mittelschnellen und schnellen Kurven verändert den Charakter der Strecke ein wenig und wir haben den gesamten Tag über am Setup getüftelt, um das Auto in den langsamen Kurven besser abzustimmen. Diese zählten in der vergangenen Woche nicht unbedingt zu unseren Stärken. George hat sich gut eingewöhnt und er sowie Valtteri scheinen die Pace zu haben, um im Kampf um die Pole ein Wörtchen mitzusprechen. Unsere Long Runs waren heute nicht so gut. Red Bull scheint in dieser Hinsicht stärker aufgestellt zu sein. Deshalb werden wir uns heute Abend ein bisschen damit beschäftigen, die Einschränkungen mit der Rennspritmenge besser zu verstehen. Aber es gibt mehrere Dinge, an denen wir arbeiten müssen, entsprechend sind wir zuversichtlich, dass wir noch einige Fortschritte erzielen können.