• Valtteri und Lewis am Freitag in Imola vorne

Produktiver Trainings-Tag für das Mercedes AMG Petronas F1 Team in Imola

  • Valtteri führte die Zeitenliste in beiden Freien Trainings an, Lewis belegte knapp dahinter jeweils Platz zwei
  • Das Team nutzte die Trainings dazu, um Setupveränderungen auszutesten und ein besseres Verständnis für die Balance-Charakteristiken des W12 zu erlangen
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Valtteri Bottas

Das Auto fühlte sich viel besser an als am ersten Tag in Bahrain. Wie ich schon gestern gesagt habe, dies ist ein anderer Kurs, ein anderer Streckentyp mit einem anderen Grip-Niveau und einer anderen Oberfläche. Heute war ein positiver Start ins Wochenende und ich bin mit der Fahrzeugbalance viel zufriedener.

Das Auto fühlt sich besser an, obwohl wir noch immer die gleichen Probleme wie in Bahrain haben, nur eben nicht so ausgeprägt. Es ist noch nicht perfekt, aber dies ist erst das zweite von 23 Saisonrennen. Uns bleibt also hoffentlich noch Zeit, um es zu beheben. Ich habe aber das Gefühl, dass wir Fortschritte gemacht haben. Gut so. Das gesamte Feld vom Mittelfeld bis zur Spitze scheint hier sehr eng zusammenzuliegen. Red Bull hat heute noch nicht alles gezeigt, aber das werden sie morgen im Q3 nachholen. Es besteht kein Zweifel daran, dass sie schnell sein werden. Wir glauben immer noch nicht, dass wir das schnellste Auto haben, deswegen müssen wir uns am Samstag weiter steigern.

Lewis Hamilton

Das Team arbeitet sehr hart daran, um zu verstehen, was beim letzten Rennen los war, bei dem wir schwach waren, und um herauszufinden, wie wir ein besseres Setup für das Auto finden können. Außerdem glaube ich, dass uns die Strecke hier etwas mehr entgegenkommt. Wir haben heute mit einem richtig guten Setup begonnen. Hier und da ein paar kleinere Änderungen, aber nichts Großes. Bislang hatten wir an diesem Wochenende eine gute Pace.

Aber Red Bull hat noch nicht sein Bestes gezeigt. Es sah so aus, als ob sie schwierige Trainings mit viel Verkehr hatten. Morgen wird es sicher interessant zu sehen, wie schnell sie wirklich sind. Die Platzierung ist hier wichtig, denn auf dieser Strecke kann man dem Vordermann nur schwer folgen. Entsprechend wird es entscheidend, die Abstimmung perfekt hinzubekommen und morgen alles herauszuholen.

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Andrew Shovlin

Wir haben hier einige Aerodynamik-Updates dabei und der heutige Tag hat bestätigt, dass sie korrekt funktionieren. Das Auto hatte von Beginn an eine vernünftige Balance, was es einfach machte, unser geplantes Programm abzuarbeiten. Es ist hier nicht gerade einfach, die nötige Reifentemperatur zu erreichen, da die Luft- und Streckentemperaturen niedrig sind. Aber zum Glück leiden wir diesmal nicht unter einem zu niedrigen Grip an der Hinterachse, wie es zuletzt in Bahrain der Fall gewesen ist.

Der Verkehr stellte heute eine kleine Herausforderung dar. Beide Fahrer hatten zeitweise damit zu kämpfen, eine freie Strecke zu finden. Aber heute ging es darum, das Auto zu verstehen und nicht darum, schnelle Rundenzeiten zu fahren. So gesehen glaube ich, dass wir in dieser Hinsicht gute Arbeit geleistet haben. Es ist uns aber noch nicht gelungen, auf dem Soft-Reifen den Grip auf der ersten Runde herauszuholen. Daran müssen wir bis morgen noch arbeiten. Zudem können wir noch nicht sagen, wo wir mit Blick auf die Pace stehen, da wir Verstappen weder auf einer schnellen Runde noch auf einem Long Run gesehen haben. Aber unsere beiden Fahrer sind soweit mit dem Auto zufrieden und die Dinge, an denen wir noch arbeiten müssen, liegen alle im Bereich des normalen Setup-Feintunings.