• Valtteri und Lewis beenden Trainingsfreitag in Frankreich auf P2 und P3

Starker Freitag für das Mercedes-AMG Petronas F1 Team auf dem Circuit Paul Ricard

  • Valtteri beendete das erste Training auf P1, Lewis belegte dahinter den zweiten Rang
  • Im zweiten Training fuhren Valtteri und Lewis im sonnigen Le Castellet auf die Plätze zwei und drei
  • Valtteri beschädigte sich seinen Frontflügel, als er zu Beginn des ersten Trainings in Kurve zwei über die „Sausage Kerbs“ gefahren ist. Im Laufe des Tages erging es anderen Fahrern ähnlich.
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Valtteri Bottas

Ich habe ein viel besseres Gefühl als noch vor ein paar Wochen. So viel steht fest. Wir sind gut in das Wochenende gestartet, alles fühlte sich okay an und das Auto war bislang schnell. Die Balance ist gut, die Reifen funktionieren ebenfalls gut und ich habe Vertrauen ins Auto. Das ist der größte Unterschied zu Baku. Es wird eng zwischen Red Bull und uns. Ich bin sicher, dass sie noch viel nachlegen können, aber das gilt auch für uns.

Lewis Hamilton

Das war heute echt schwierig, aber ich glaube das galt für alle. Ich weiß nur nicht, ob es an der Streckenoberfläche, den Temperaturen oder diesen aufgeblasenen Reifen gelegen hat. Denn die Reifendrücke sind hier höher als je zuvor. Auf alle Fälle sind wir alle viel herumgerutscht. Heute Abend werden wir viele Analysen vornehmen, in der Hoffnung, dass es morgen besser wird. Aber die Rundenzeiten sehen nicht schlecht aus und wir sind mit dabei. Das ist positiv.

Die harte Mischung fühlt sich besser an, sie war strapazierfähig, was bei diesen Temperaturen wichtig ist. Je weicher die Reifen sind, desto schlimmer fühlen sie sich an. Deshalb gehe ich davon aus, dass im Rennen am Sonntag alle auf den Hard-Reifen fahren wollen. 

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Andrew Shovlin

Heute gab es viel zu tun, um unser Programm zu absolvieren. Dabei standen Runs mit weniger Benzin an Bord sowie ordentliche Long Runs an der Tagesordnung. Aber das ist jetzt immer so, nachdem die Trainings nur noch eine Stunde lang sind. Mit Blick auf die Pace sehen wir vernünftig aus und es schien uns einfacher als zuletzt in Baku oder Monaco zu fallen, eine schnelle Runde auf den Reifen zu fahren. Allerdings ist keiner unserer Fahrer mit dem Auto aktuell komplett zufrieden. Es liegt über Nacht also noch etwas Arbeit vor uns, um das zu verstehen und herauszufinden, wie wir eine besser vorhersehbare Balance finden können.