• Valtteri und Lewis am Freitag in Budapest vorne

Produktiver Trainings-Freitag für das Mercedes-AMG Petronas F1 Team in Ungarn

Valtteri fuhr im ersten Training die zweitschnellste Zeit, Lewis belegte P3.

Im zweiten Training erzielte der Finne die Bestzeit, Lewis kam 0,027 Sekunden dahinter auf P2.

Die Streckentemperaturen erreichten auf dem Hungaroring, 30 km außerhalb von Budapest gelegen, Werte von mehr als 60 Grad.

Beide Fahrer absolvierten in der Nachmittags-Session solide Long Runs.

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Valtteri Bottas

Heute habe ich mich wie in einer finnischen Sauna gefühlt, besonders in den Pausen zwischen den Runs. Im Cockpit waren es deutlich mehr als 60 Grad! Es ist schwierig, wenn die Reifen überhitzen, aber ehrlich gesagt hat es sich nicht allzu schlimm angefühlt. Es war ein vielversprechender Auftakt. Wir haben uns zuletzt verbessert und ich glaube nicht, dass wir uns in einer schlechten Verfassung befinden. Aber das war heute erst das Training, man weiß nie, was die anderen Teams noch in der Hinterhand haben. Im ersten Training mussten wir an der Balance arbeiten, aber wir konnten rasch Änderungen vornehmen und in der zweiten Session sah es besser aus. Bis morgen können wir sicher noch mehr nachlegen. Dann möchten wir ein Wörtchen im Kampf um die Pole mitreden und daraus ziehen wir eine enorme Motivation.

Lewis Hamilton

Die Temperaturen waren schweißtreibend, ich habe heute wahrscheinlich drei Kilo verloren und die Reifen sind geschmolzen! Es ist schön, dass Valtteri und ich heute Nachmittag an der Spitze der Zeitenliste standen. Das ist klasse für das Team und wir werden uns von hier an nur noch weiter verbessern. Heute Abend liegt aber noch Arbeit vor uns, um das Auto weiter feinzutunen. Man kann nicht mit Regen planen, dafür ist das Wetter zu unvorhersehbar. Deshalb muss man das Auto bestmöglich vorbereiten, die Reifen verstehen und die Fahrzeugabstimmung auf ein trockenes Qualifying ausrichten. Sollte es dann regnen, regnet es eben. Ich bin optimistisch, denn ich glaube ganz sicher, dass wir die Balance unseres Autos weiter verbessern können und wenn uns das gelingt, sollten wir morgen und im Rennen am Sonntag mitkämpfen können. 

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Andrew Shovlin

Wir erwischten heute Vormittag auf den harten Reifen einen schwierigen Start in den Tag, da der Grip und die Balance damit nicht stimmten. Im Laufe des Tages schienen wir uns mit Blick auf die Zeitenliste zu verbessern, aber es ist immer noch etwas knifflig, die richtige Balance zu finden. Aber vielleicht ist das für alle so, immerhin lag die Streckentemperatur heute bei 60°C und die Reifen wurden richtig heiß. Dadurch war es auf den Long Runs sehr schwierig. Alles in allem ist es ermutigend, dass wir mit beiden Autos an der Spitze der Zeitenliste stehen. Aber angesichts des Regenrisikos könnte uns morgen eine schwierige Herausforderung erwarten. Wir dürfen also nichts als selbstverständlich ansehen.