• Wir stellen vor: Der W13, der 2022er Rennwagen des Mercedes-AMG Petronas F1 Teams

Mit dem Anbruch einer neuen Ära in der Formel 1 hat das Mercedes-AMG Petronas F1 Team heute seinen neuen Rennwagen für die Saison 2022 vorgestellt - den Mercedes-AMG F1 W13 E Performance.

Angesichts der bedeutendsten Änderung am technischen Reglement in einer Generation herrschte in den Werken in Brackley und Brixworth rege Betriebsamkeit, um auf die Herausforderungen zu reagieren und jede erdenkliche Möglichkeit zur Leistungssteigerung zu finden.

Nach 18 Monaten harter Arbeit ist das Endergebnis der W13, ein Auto, das zu 98 % neu ist und von Grund auf neu entworfen wurde, mit minimalen Bereichen, die von seinem Vorgänger übernommen wurden. Im Cockpit des W13 nimmt in der Saison 2022 ein neues Fahrer-Duo Platz: Lewis Hamilton und George Russell, der das Mercedes-Nachwuchsprogramm erfolgreich abgeschlossen hat und in diesem Jahr zum achtmaligen Weltmeister, dem Mercedes-AMG Werksteam, aufsteigt.

„Seit Beginn der Arbeit am W13 habe ich bei unseren Teammitgliedern einen Enthusiasmus erlebt, wie ich ihn noch nie zuvor gesehen habe, weil dieses technische Reglement so viele Möglichkeiten bietet“, sagte Toto Wolff, Teamchef und Geschäftsführer des Mercedes-AMG Petronas F1 Teams. „Gegen Ende des Jahres, als das Fahrzeugbauprojekt wirklich zusammenkam, spürte ich eine tiefe Leidenschaft im gesamten Unternehmen, nicht nur im technischen Bereich, sondern überall in unseren Werken in Brackley und Brixworth, bei allen herrschte die Einstellung vor: ‚Wir können das schaffen.‘“

„Wir haben uns bei der letzten großen Regeländerung zu Beginn der Hybrid-Ära ziemlich gut geschlagen und waren auch beim Wechsel von den schmalen zu den breiten Autos im Jahr 2017 erfolgreich“, fügte Toto an. „Wir haben zwar eine gute Erfolgsbilanz, aber meine Botschaft ist klar: Wir können uns mit Blick auf die diesjährige Performance nicht auf den Erfolgen der Vergangenheit ausruhen, aber wir können uns auf unsere Mitarbeiter, unsere Kultur, unsere Struktur und unsere Mentalität verlassen, um für 2022 die bestmögliche Arbeit zu leisten.“

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Der W13 wurde von Grund auf neu entwickelt. Das Lenkrad ist das einzige Element, das von seinem Vorgänger übernommen wurde. Die Arbeit mit einem leeren Blatt Papier und einer so steilen Entwicklungskurve war für die Ingenieure in Brackley eine anregende Erfahrung, die sie sehr genossen haben.

„Ingenieure lieben Herausforderungen und dies ist eine fantastische Gelegenheit, um etwas Neues zu machen. In der Welt der Aerodynamik jagt man normalerweise nach winzigen Verbesserungen, aber bei solch großen Regeländerungen kann man große Fortschritte erzielen, was sehr befriedigend ist“, erklärte Mike. „Auf der anderen Seite liegt eine erfolgreiche Phase hinter uns, in der wir acht Konstrukteurs-Titel in Serie gewinnen konnten - die Regeländerungen stellen nun einen Neuanfang dar. Alle Teams haben mit dem Modell, das die F1 zur Verfügung gestellt hat, bei null begonnen. Man übernimmt nicht die Vorteile vom Vorjahresauto oder kann dessen Schwächen beheben. Dadurch beginnen alle Teams auf dem gleichen Niveau.“

Am Steuer des W13 sitzen in dieser Saison der erfolgreichste Fahrer der Formel 1, der siebenmalige Weltmeister Lewis Hamilton, sowie sein britischer Landsmann und Absolvent des Mercedes-Nachwuchsprogramms George Russell, der in seinem vierten Jahr in der Formel 1 sein Debüt für das Mercedes-AMG Team gibt.

Lewis Hamilton geht mit 103 Siegen, 103 Pole Positions und 182 Podestplätzen auf dem Konto in die Saison 2022 und peilt in dieser den Gewinn seines achten Fahrer-Weltmeistertitels an.

„Ich habe ihn noch nie entschlossener gesehen“, sagte Toto Wolff. „Lewis ist der beste Fahrer der Welt, und zu ihm gesellt sich eines der klügsten und vielversprechendsten Talente ihrer Generation. Ich zweifle nicht daran, dass wir ein partnerschaftliches Umfeld zwischen den beiden schaffen können, in dem sie produktiv an der Entwicklung des neuen Autos arbeiten, was unerlässlich sein wird, während wir gleichzeitig einen gesunden Wettbewerb aufrechterhalten, der sie beide als auch das gesamte Team motivieren wird.“

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George Russell wurde Anfang 2017 in das Mercedes-Nachwuchsprogramm aufgenommen, nachdem er eine beeindruckende Bilanz in den Nachwuchskategorien vorweisen konnte und im selben Jahr GP3-Meister wurde. Über den Winter war er regelmäßig in der Teamzentrale in Brackley und traf dort auf einige bekannte Gesichter, mit denen er sich wieder vertraut machte.

„George macht einfach weiter mit seiner Arbeit. Ich weiß, dass er im Winter gut trainiert hat, und wir haben ihn in der Fabrik gesehen, wie er im Simulator und mit seinen Ingenieuren gearbeitet hat. Dieses Team war schon immer sein Zuhause, und deshalb verlief der Übergang zu uns sehr reibungslos“, sagte Toto.