• Lewis und George qualifizieren sich auf P6 und P12 für ersten Miami GP

Das Mercedes-AMG Petronas F1 Team belegt im Qualifying für den Miami Grand Prix die Plätze sechs und zwölf

  • Lewis startet bei der Premiere des Miami Grand Prix von Platz sechs, George geht von Position zwölf ins Rennen.
  • Dem Team fiel es am Samstag schwer, auf der starken Pace aus dem Freitagstraining aufzubauen. Beide Fahrer hatten mit fehlendem Grip zu kämpfen und erlebten erneut Porpoising.
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Lewis Hamilton

Heute war ein viel, viel besseres Qualifying als in den letzten drei Rennen, dafür bin ich dankbar. Das nehme ich gerne so mit. Wir müssen uns einfach weiter steigern und weiter daran arbeiten. Im Hintergrund ist so viel fantastische Arbeit geleistet worden, und alle im Team arbeiten sehr hart daran. Leider glaube ich nicht, dass wir in dem Tempo vorankommen, wie wir es gerne hätten, der Rückstand ist ähnlich groß wie zu Beginn des Jahres. Aber wir dürfen den Kopf nicht hängen lassen und müssen uns weiter konzentrieren, weiter hart arbeiten und irgendwann werden wir es schaffen. Es ist schwer zu sagen, wie unsere Rennpace aussehen wird. Das Auto fühlte sich für mich an diesem Wochenende generell nicht stark an, aber heute, als ich die Reifen besser in den Griff bekam, sah es etwas vielversprechender aus.

George Russell

Das „Bouncing“ war heute im Auto viel stärker, deshalb konnte ich in den Kurven nicht attackieren. Es ist schade, denn gestern haben wir gutes Potenzial gezeigt, aber heute ist es uns massiv abhandengekommen. Wir dachten, wir wären im Qualifying ziemlich konservativ bei der Abstimmung vorgegangen, um das Porpoising zu vermeiden, das wir im dritten Training erlebt hatten, aber es schien genauso schlimm zu sein. Das „Bouncing“ war in allen Kurven zu spüren, besonders in den Kurven 4 und 5, dadurch konnte ich in der Bremszone einfach nicht angreifen. Wenn man das Auto ins Fenster bekommt, ist es schnell, und gestern sah es so aus, als würden wir um die Pole kämpfen, aber heute war es unser schlechtestes Qualifying in diesem Jahr, so dass es schwierig ist, sich einen Reim darauf zu machen.  

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Toto Wolff

Das Qualifying war heute sicherlich nicht zufriedenstellend. Die Positionen sechs und zwölf sind nicht das, wo wir sein sollten und auch nicht das, was wir uns nach einem soliden Freitag gestern erhofft hatten. Obwohl wir in einigen Sessions einen Hauch von Performance sehen, sind wir noch nicht in der Lage, alles zusammenzufügen. Wir haben am Freitag gute Anhaltspunkte gewonnen, jetzt müssen wir unser Verständnis weiter verbessern und uns weiterentwickeln. Aber es ist klar, dass wir im Moment einen schmerzhaften Weg zu beschreiten haben.

Andrew Shovlin

Nachdem es gestern noch so schien, als ob es berechtigten Grund zum Optimismus gab, erlebten wir heute einige schwierige Sessions. Aus irgendeinem Grund fehlte uns den ganzen Tag über der Grip an der Hinterachse, und das machte das Auto für die Fahrer unberechenbar. Wir hatten vor dem Qualifying einige Änderungen vorgenommen, um sowohl die Balance als auch das „Bouncing“ zu verbessern, aber es war immer noch ein Problem, und sobald das Heck zu rutschen begann, kam es zum Überhitzen. Jetzt müssen wir aus den Startplätzen sechs und zwölf das Beste herausholen. Wegen der roten Flaggen haben wir nur sehr wenige Long-Run-Daten von gestern, aber das ist bei allen Teams gleich. Wenn es so heiß ist wie heute, dann werden der Reifenabbau und das Überhitzen eine entscheidende Rolle spielen. Das kann Möglichkeiten für die Strategie eröffnen, aber letztlich wird es auf die Race Pace ankommen und darauf, ob es möglich ist, zu überholen.

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